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Chart-Check E.on: Alarmstufe rot!

Michael Herrmann

Die Versorger-Aktien E.on und RWE wehren sich heute erfolgreich gegen den allgemeinen Abwärtstrend des DAX. In den vergangenen Tagen hechelten sie dem deutschen Leitindex dagegen meist hinterher. E.on ist dadurch in eine heikle charttechnische Lage geraten.

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Gestern noch zählten E.on und RWE zu den größten Verlierern im DAX. Für Verstimmung sorgten Aussagen von RWE-Finanzvorstand Rolf Pohlig und eine negative Branchenstudie der britischen Großbank Barclays. Heute erholen sich Versorger-Aktien etwas von diesen Verlusten und sind sogar die größten Tagesgewinner. Für Entwarnung ist zumindest es zumindest aus charttechnischer Sicht aber noch zu früh.

Unterstützung im Test

Charttechnisch ist Branchenprimus E.on durch die Kursverluste in eine heiklen Situation geraten. Seit Oktober befindet sich die Aktie in einem Seitwärtstrend zwischen 15,85 Euro und 18,67 Euro. Aktuell testet sie die untere Begrenzung dieses Seitwärtskanals. Gestern notierte sie zeitweise bereits darunter. Die Aktie notiert zudem sowohl unterhalb der 38-Tage-Linie als auch unter der 90-Tage-Linie. Allerdings konnte sie sich schnell wieder über die Marke von 15,85 Euro zurückkämpfen.

Trotzdem Luft bis 22 Euro

Bei einem nachhaltigen Bruch der Unterstützung drohen zunächst Abgaben bis 14 Euro. Hält dagegen die Marke von 15,85 Euro, kann es schnell wieder Richtung 18,67 Euro gehen. Fundamental wäre eine Gegenbewegung gerechtfertigt. Das aktuelle Kursniveau spiegelt eine zu negative Einschätzung der wirtschaftlichen Situation wider. Fundamental hat die Aktie Luft bis 22 Euro. Ein Stopp bei 13 Euro sichert ab.

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