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Chart-Check Deutsche Telekom: Beständig Richtung Stoppkurs

Werner Sperber
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Der Aktienkurs der Deutschen Telekom hat zwar gestern weitaus deutlicher zugelegt als der DAX, jedoch ist die allgemeine Richtung der Notierung nach unten. Vorerst sichert die Dividende noch ab, doch wenn die Analysten mit ihren Schätzungen recht behalten, schüttet der Konzern mehr aus als er netto verdient.

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Nach Ansicht der IT-Times geht es mit der Deutschen Telekom bergab. Rettung ist für den Konzern aus Bonn zumindest nicht schnell in Sicht. Die Branchenexperten stützen ihre trüben Gedanken auf die Umsatzentwicklung seit dem Jahr 2003. Seither sind die Erlöse im immer noch größten Markt Deutschland beständig und deutlich um insgesamt 31,9 Prozent gesunken. Zwischenzeitlich haben die Umsätze im Ausland diese Rückgänge etwas aufgefangen, doch das scheint nun auch nicht mehr der Fall zu sein. Es erscheine daher sinnvoll, nun auch in das Segment Energie vorzudringen und Energieversorger mit Komplettpaketen für virtuelle Kraftwerke ausstatten zu wollen. Neben den fundamental düsteren Aussichten, ist auch das Chartbild schwach.

Die Trading-Range ist wichtig

Derzeit kämpft die Notierung der Deutschen Telekom damit in der Spanne zwischen 8,55 und 9,25 Euro zu bleiben, in der sie seit Ende vergangenen Jahres schwankt. Darunter befinden sich horizontale Unterstützungen bei 8,50 Euro, bei 8,40 Euro und eine schwache bei 7,80 Euro. Die nächste Hürde liegt bereits bei 8,70 Euro, wo derzeit die Aufwärtstrendlinie beginnend im Mai 2009 verläuft. Im Wechsel folgen der horizontale Widerstand bei 8,90 Euro, die seit August vergangenen Jahres gültige Abwärtstrendlinie bei 9,15 Euro, die horizontale Linie bei 9,30 Euro und die Abwärtstrendlinie seit Mai 2011 bei derzeit 9,65 Euro. Danach folgen erneut horizontale Hürden bei 9,70 Euro und bei 9,90 Euro, gefolgt von der seit Januar 2008 intakten Abwärtstrendlinie, welche aktuell bei 10,40 Euro verläuft. Zu diesen vielen Hürden und den wenigen Unterstützungen gesellt sich noch das seit Anfang April gültige Verkaufssignal des Trendfolgeindikators MACD.

Ein Dividendenkauf

Die Analysten haben ihre durchschnittlichen Gewinnschätzungen für die Jahre 2012 bis 2014 deutlich gesenkt. Sie erwarten nun Ergebnisse von 0,64 Euro sowie von zweimal hintereinander 0,66 Euro je Aktie. Das entspräche Kurs-Gewinn-Vielfachen von 13. Bei einer geschätzten Ausschüttung von jeweils 0,70 Euro pro Anteil ist die Dividendenrendite von mehr als acht Prozent noch immer interessant. Die Hauptversammlung bei der diese Dividende beschlossen werden soll ist für den 24. Mai vorgesehen. Der Dividenden-Abschlag am darauffolgenden Tag, Freitag, 25. Mai, ist bei der Absicherung des Engagements zu berücksichtigen. Das Kursziel bleibt deshalb bei zehn Euro und der Stoppkurs bei 7,90 Euro.

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