Chart-Check Aixtron: Die LEDs stehen auf Rot
Die Aktionäre des Anlagenbauers erlebten am Freitag einen rabenschwarzen Tag. Erstmals seit März schloss das Papier unter der 12-Euro-Marke. Gestern gab es eine leichte Gegenreaktion, aber die (LED-)Ampel hat noch lange nicht auf Grün umgeschaltet.
Es hatte sich angedeutet. Seit Anfang Mai ging es mit der Aktie Schritt für Schritt nach unten. Am Freitag dann beschleunigte sich die Talfahrt und der Kurs fiel unter die Unterstützungen bei 12,24 Euro und 12,00 Euro. Der befürchtete Sell-off blieb allerdings aus, weil die Stimmung unter den Börsianern am Pfingstmontag recht gut war.
Ungemütliche Tage?
Sollte nicht schnell die Rückkehr über die beiden Unterstützungen gelingen, drohen den Aixtron-Aktionären weitere ungemütliche Tage. Nachdem der kurzfristige Aufwärtstrend schon lange außer Reichweite ist, könnte die seit Februar bestehende Seitwärtsrange auf Dauer verlassen werden.
Entscheidend ist, ob Aixtron schnell die Kurve kratzt und wieder über die Marke von 12,24 Euro steigt. Wenn nicht, ist ein Absinken auf mindestens elf Euro wahrscheinlich. Sollte auch diese Auffanglinie nicht halten, wartet im Bereich von 10,15 bis 10,25 Euro die nächste Unterstützungszone.

Noch zu früh
Bei Aixtron sollte abgewartet werden, ob die Aktie wieder über der Marke von 12,20 Euro schließt. Damit wäre die Wahrscheinlichkeit auf einen technischen Rebound deutlich höher als auf dem aktuellen Niveau. Ein starkes Kaufsignal wäre ein Überwinden der Seitwärtsrange, die bei 14,50 Euro begrenzt wird.
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