Centrosolar: Höhenflug jäh gestoppt - wie geht es weiter?
Nachdem die Aktie von Centrosolar am Mittwoch bis auf knapp 1,70 Euro gestiegen war, wurden heute zeitweise weniger als 1,30 Euro für ein Papier des Solarkonzerns gezahlt. Was hat diesen Kursrutsch ausgelöst und wie geht es weiter?
Am Mittwochmittag erreichte die Rallye bei Centrosolar ihren vorläufigen Höhepunkt. In der Spitze wurden 1,699 Euro für eine Aktie gezahlt und damit über 50 Prozent mehr als noch vor zwei Wochen. Gewinnmitnahmen drückten den Kurs dann bereits am Mittwoch wieder auf unter 1,50 Euro.

Auch am Donnerstag dominieren die Verkäufer den Markt, die Aktie von Centrosolar ist zeitweise bis auf nur noch 1,26 Euro abgerutscht. Die Handelsumsätze sind ausgesprochen hoch. Am Mittwoch wurden allein auf Xetra über eine Million Aktien gehandelt, am Donnerstag in den ersten 30 Handelsminuten waren es bereits über 500.000 Stück.
Stopp-Loss-Verkäufe
Nach einem Anstieg von über 50 Prozent innerhalb weniger Tage sind größere Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich. Bei Centrosolar waren zudem viele kurzfristig orientierte Spekulanten investiert, die von den hohen Handelsumsätzen und den starken Kursschwankungen angelockt wurden. Ein Grund für die deutlichen Abschläge waren ausgelöste Stopp-Loss-Orders, die den Abgabedruck verstärkten.
Spekulanten verabschieden sich
Durch den kräftigen Kursrutsch dürften sich die zahlreichen kurzfristig orientierten Spekulanten von ihren Centrosolar-Aktien verabschiedet haben und sich der Kursverlauf der Aktie wieder beruhigen.
Die Spekulation um den bevorstehenden Einstieg eines asiatischen Investors ist weiterhin intakt, die Aktie fundamental attraktiv bewertet. DER AKTIONÄR hält weiter an seinem mittelfristigen Kursziel von zwei Euro pro Aktie fest. Bei einer Erholung der Solarbranche sind auch wieder Kurse von über 4,00 Euro möglich.
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