Celesio: Es kommt Bewegung rein
Der Pharmagroßhändler Celsio kommt beim Umbau des Konzerns voran. Das Unternehmen verkauft die Dienstleistungstochter Movianto für 130 Millionen Euro an den amerikanischen Großhändler von Medizinprodukten und Logistikdienstleister Owens & Minor. Der Verkaufspreis beträgt 130 Millionen Euro.
Movianto hat sich auf die Lagerung und den Transport von Pharma- und biotechnologischen Produkten spezialisiert und beliefert Krankenhäuser, Apotheken und Pharmagroßhändler. Celesio hatte das Unternehmen im Jahr 2004 gekauft. Doch glücklich wurde das im MDAX notierte Unternehmen mit der neuen Tochter nie. Im Gegenteil: Movianto verschlang viele Investitionen. Der MDAX-Konzern hatte bereits im Oktober den Geschäftsbereich Manufacturer Solutions, zu dem Movianto gehört, zur Disposition gestellt und will sich auf das Kerngeschäft mit Pharmagroßhandel und Apotheken konzentrieren, das über 95 Prozent des Konzerngeschäfts ausmacht.

DER AKTIONÄR hatte Anlegern zuletzt geraten, prozyklisch mit dem Überwinden der 13-Euro-Marke eine erste Position aufzubauen. Diese Strategie hat sich bislang ausgezahlt. Anleger sollten weiter dabei bleiben und einen Stopp bei 12,00 Euro setzen. Die heutige Meldung sollte der Aktie Rückenwind verleihen.
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