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C.A.T. Oil steigert Profitabilität trotz widrigsten Voraussetzungen

Marion Schlegel

Das extrem kalte Wetter in Westsibieren hat C.A.T. Oil im ersten Quartal ordentlich zu schaffen gemacht. Der Umsatz brach deutlich ein. Dennoch gelang es dem Ölbohrspezialisten das Ergebnis und die Margen deutlich zu steigern. Die Aktie von C.A.T. Oil steckt allerdings noch immer im Seitwärtstrend fest.

Die Aktie des Anbieters von Öl- und Gasfelddienstleistungen C.A.T. Oil hat im ersten Quartal 2010 aufgrund widriger Wetterverhältnisse in Sibirien deutlich weniger Einnahmen zu verzeichnen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz sank in der Berichtsperiode um 12,4 Prozent auf 47,1 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Kastner kommentierte die Entwicklung: "Das erste Quartal zählte aufgrund des strengen Winters in unseren Kernmärkten traditionell zu den schwächeren. Mit Durchschnittstemperaturen von minus 35 Grad Celsius in Westsibirien - und damit den niedrigsten Werten seit dem Börsengang von C.A.T. Oil - war das erste Quartal 2010 besonders schwierig. Die Anzahl der Tage, an denen wir wetterbedingt nicht arbeiten konnten, war fast zweieinhalb mal so hoch wie normal."

Kostenmanagement sei Dank

Dennoch gelang es dem Unternehmen, seine Profitabilität weiter zu verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vergleich Vorjahresquartal um 11,9 Prozent auf 9,1 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 15,0 auf 19,2 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte um 40,6 Prozent auf 1,8 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,7 Prozent im Vergleich zu 2,3 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich erwirtschaftete C.A.T. Oil einen Gewinn von 1,0 Millionen Euro. In der Vorjahresperiode musste die Gesellschaft noch einen Verlust von 0,9 Millionen Euro ausweisen.

Weiterhin optimistisch

Für das Gesamtjahr 2010 zeigt sich das Unternehmen weiterhin "vorsichtig optimisitsch". Das Auftragsbuch beläuft sich derzeit auf 206 Millionen Euro. Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich, in der zweiten Jahreshälfte zusätzliche Aufträge zu erhalten. Zudem geht er davon aus, dass die Kunden die wetterbedingt noch nicht ausgeführten Aufträge auf die Folgequartale des laufenden Geschäftsjahres übertragen.

Im Seitwärtstrend gefangen

Charttechnisch ist es der Aktie von C.A.T. Oil zwar bislang noch nicht gelungen aus dem seit Monten bestehenden Seitwärtstrend nach oben auszubrechen. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist aber dennoch nach wie vor intakt. Anleger müssen wohl auf positive Impulse vom Ölpreis warten, dass auch der Aktie der Befreiungsschlag gelingt. Stopp bei 6,10 Euro setzen!

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