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BYD: Buffett-Beteiligung verfehlt Verkaufsziel

Willie Ritter

Der chinesische Elektroautomobilkonzern Build Your Dreams kommt nach wie vor nicht in die Gänge. Die Buffett-Beteiligung meldete heute, dass rund zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft werden als geplant. Ergibt sich hier die Chance zum Einstieg?

Elektroautomobile sind nach wie vor Hoffnung vieler Menschen. Die Motive dazu sind unterschiedlich. Die einen sehen in der Abkehr von fossilen Brennstoffen die letzte Chance zur Rettung unseres Planeten. Die anderen sehen es praktischer und hoffen auf finanzielle Entlastung, weil der Besuch bei der Tankstelle ausbleibt. Und trotzdem kursieren immer wieder negative Meldungen um die Hersteller dieser Fahrzeuge.

So auch bei einem der größten Hoffnungsträger im Bereich der grünen Mobilität, dem chinesische Autobauer Build Your Dreams (BYD). So strapazierten Kursverluste und Gerüchte um den Verkauf von Anteilen der Investmentlegende Warren Buffett, die Nerven der Anleger bisher schon genug. Und doch kommt kurz vor Jahresende eine weitere Negativnachricht aus dem Unternehmen. Das selbstgesteckte Ziel von 600.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2010 wird nicht erreicht. Es werden wohl nur 520.000 bis 550.000 verkaufte Automobile werden, erklärt der Sprecher des Unternehmens Paul Lin im Telefoninterview mit Bloomberg. An Bedeutung gewinnt die Meldung zudem, wenn man bedenkt, dass der Autobauer sein Ziel bereits im August von 800.000 auf 600.000 Fahrzeuge reduzierte.

Abwarten

DER AKTIONÄR sieht aufgrund der fragwürdigen zukünftigen Entwicklung von BYD derzeit kein Einstiegssignal. Aus diesem Grund bleibt DER AKTIONÄR bei seiner bisherigen Einschätzung, dass vor einem Neueinstieg zunächst weiter abgewartet werden sollte.

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