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Buffetts Meinung zu Facebook, Apple und Google und sein Technologie-Favorit

Alfred Maydorn

Starinvestor Warren Buffett ist bekannt für seine konservative Anlagephilosophie. Von Technologiefirmen wie Apple oder Google hält er nicht viel, wenngleich er auch nicht auf fallende Kurse spekulieren würde. Seine Lieblings-Technologiefirma ist eine andere.

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Auf der Hauptversammlung der weltgrößten Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway äußerte sich Star-Investor Warren Buffett auch zur Technologiebranche. Auf die Frage nach seiner Einschätzung zu Google und Apple, teilte er mit, dass beide Unternehmen „Tonnen an Geld" verdienten, er aber in beide nicht investieren würde. „Ich weiß einfach nicht, wie ich sie bewerten soll".

Eine Frage der Wahrscheinlichkeit

Aber Buffett rät auch davon ab, bei Apple oder Google auf fallende Kurs zu spekulieren: „Ich wäre nicht überrascht, wenn sie in zehn Jahren deutlich mehr Geld verdienen als heute". Um einiges klarer ist seine Einschätzung bei IT-Konzern IBM, von dem er 11,75 Millionen Aktien hält. „Die Wahrscheinlichkeit, bei IBM falsch zu liegen, ist weitaus geringer als bei Apple oder Google".

Keine Technologieblase

Auf der Hauptversammlung  äußerte sich Buffett auch erstmals zum Börsengang von Facebook: „Die Idee, dass eine frisch an den Markt gebrachte Firma unter tausenden und abertausenden Firmen weltweit die günstigste Gelegenheit ist, ist einfach dümmlich." Auf der anderen Seite schätzt er die Gefahr einer Blasenbildung im Technologiebereich als gering ein: „Was wir sehen hat nichts mit der Blase zu tun, die sich in den Jahren 1999 und 2000 gebildet hat".

Überraschendes Investment

Erst im November 2011 wurde bekannt, das Buffett mit rund zehn Milliarden Dollar beim Technologiekonzern IBM eingestiegen ist. Seine Gesellschaft hält gut fünf Prozent der Anteile. Das Engagement kam für viele überraschend, da Buffett zuvor kein Freund der schnelllebigen Technologiebranche war.

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