Börsenwelt Presseschau II: Stratec Biomedical und Dialog Semiconductor unter der Lupe
Focus Money ist von Stratec Biomedical ebenso beeindruckt wie die Platow Börse von Dialog Semiconductor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Focus Money erklären, das theoretische für Stratec Biomedical zu erreichende Marktvolumen beläuft sich auf jährlich fünf Milliarden Dollar. Im Jahr 2012 dürfte der Hersteller von vollautomatischen Analysesystemen für Labore, Diagnostikkonzerne und Krankenhäuser 143 Millionen Euro erlösen und 1,81 Euro je Aktie verdienen. Das Ergebnis pro Anteil dürfte im nächsten Jahr auf 2,16 Euro steigen. Das entspräche Kurs-Gewinn-Vielfachen von 18 beziehungsweise 15. Charttechnisch ist die Notierung seit August vergangenen Jahres im Aufwärtstrend. Anleger sollten die Anteile bis zu Kursen von 34 Euro kaufen und ihr Engagement bei 25,50 Euro absichern. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel von 40 Euro bestätigt.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
In dem von Manuel Hölzle betreuten Musterportfolio der GBC AG im Börsenspiel von Focus Money sind die 4.100 Anteile der Greiffenberger AG mit einem Verlust von 25 Prozent zu 5,16 Euro ausgestoppt worden. Dafür möchte Hölzle nun 700 Aktien von Cytotools zu höchstens 15 Euro einbuchen.
Gerhard Martin, zuständig für das Musterdepot der DAB Bank, hat 35 Papiere von Apple zu 312,95 Euro aufgenommen.

Die Platow Börse: Dialog Semiconductor beeindruckt
Nach vorläufigen Zahlen hat Dialog Semiconductor den Umsatz im Jahr 2011 um 78 Prozent gesteigert. Im vierten Quartal alleine betrachtet erhöhten sich die Erlöse im Jahresvergleich sogar um 97 Prozent. Damit hat der Hersteller von Chips für das Strommanagement in Elektrogeräten die eigenen Ziele übertroffen. Allerdings haben die Lieferengpässe nach dem Super-GAUs in Japan belastet. Zudem verringerte sich die Brutto-Gewinnspanne aufgrund gestiegener Einkaufskosten und großvolumiger Aufträge. Die Experten des Platow Börse gehen allerdings davon aus, dass sich die Marge stabilisiert, wenn sich die Lage an den Rohstoffmärkten abkühlt. Analysten schätzen, dass der Umsatz in diesem Jahr um 29 Prozent zulegt und der Gewinn um 50 Prozent, falls Dialog Semiconductor weiterhin Zulieferbetrieb von Apple bleibt. Anleger sollten sich von den derzeitigen Insider-Verkäufen nicht schrecken lassen, der Großteil der verkauften Aktien stammt schließlich aus Optionsprogrammen. Charttechnisch hat sich die Lage ebenfalls aufgehellt, nachdem die Notierung die 200-Tage-Linie überwunden hat. Trotz des KGVs von 14 für das laufende Jahr sollten Investoren noch bis zu einem Kurs von 14,10 Euro und mit einem Stoppkurs bei elf Euro einsteigen.
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