Werner Sperber
Der Austria Börsenbrief geht von einer anhaltenden Stärke von SAP aus. Der Strategie-Report sieht charttechnische Chancen bei RWE. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes verweisen darauf, dass die Aktie von SAP in der derzeit turbulenten Marktphase neben Fresenius der technisch stärkste Titel im DAX ist. Der Musterdepotwert notiert nur wenig unterhalb des Allzeithochs bei 46 Euro und auch der Crash im August wirkte sich vergleichsweise wenig auf den Kurs aus. Das Allzeithoch erweist sich zwar als hartnäckiger Widerstand, doch hat der Aktienkurs von SAP das Potential, sich auch in den kommenden Quartalen klar besser zu entwickeln als der DAX.
Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:
Die Verantwortlichen für das internationale Musterportfolio haben ihre 600 Anteile der Deutschen Postbank mit einem Verlust von neun Prozent zu 21 Euro ausgebucht.
Der Strategie-Report: RWE wird wieder zulegen
Die Experten des Strategie-Reports erinnern daran, dass der Aktienkurs von RWE zuletzt in einer bullischen Keil-Formation stieg, wobei die Notierung jüngst bis auf die Retracement-Unterstützung bei 27,27 Euro korrigierte. Sollte diese Linie nachhaltig unterschritten werden, droht ein weiterer Rückgang bis auf 25,83 Euro. Wenn sich diese Unterstützung jedoch erneut als stabil erweist, sollte der Kurs zunächst bis 33,32 Euro anziehen. Sie raten allerdings erst zu einem Einstieg, wenn die Konsolidierung beendet wird, was ab einer Notierung von 29,05 Euro der Fall wäre. Der Stoppkurs sollte bei 27,12 Euro gesetzt werden.
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