Börsenwelt Presseschau II: Salzgitter und Metro unter der Lupe
Der Anlegerbrief performaxx freut sich über den möglichen Kursrückgang der Aktie von Salzgitter und stellt ein passendes Derivat vor. Das Zertifikatejournal garantiert beinahe eine prozentual zweistellige Rendite mit Metro. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Anlegerbriefes performaxx empfehlen den am 19. Juni 2013 fälligen Put-Optionsschein (WKN CK1 LWH) der Commerzbank auf die Aktie von Salzgitter zum Kauf. Risikobereite Anleger sollten den Schein ab einem nachhaltigen Kurs von weniger als 34 Euro für die Aktie kaufen. Das Kursziel beträgt 30 Euro und der Stoppkurs sollte bei 37 Euro gesetzt werden. Das Papier ist mit einer Basis von 46 Euro und einem Hebel von derzeit 2,4 ausgestattet. Charttechnisch ist der im Jahr 2007 gestartete Abwärtstrend des Aktienkurses intakt und er scheint sehr schwer zu wiegen. Bei Notierungen von weniger als 34 Euro wird ein neues Verkaufssignal erzeugt. Salzgitter verfehlte zuletzt seine Prognosen deutlich, der Vorstand bekräftigte aber, dass das Schlimmste nun vorbei sei. Charttechnisch ist das Schlimmste erst vorüber, wenn der Kurs auf mehr als 40 Euro steigt. Dann scheint die Baisse beendet. Derzeit sieht es allerdings danach aus, als ob die Notierung bis zu den Unterstützungen bei 30 oder sogar 20 Euro sinkt.
Änderungen in Musterdepots des Anlegerbriefes performaxx:
Die Verantwortlichen für das Trendfolge-Musterportfolio haben ihre 150 Bear-Zertifikate (Kürzel TMV) auf die US-Schatzbriefe mit einer Laufzeit von 30 Jahren mit einem Verlust von 14 Prozent zu 50,20 Dollar ausgebucht.
Die Verantwortlichen für das kurzfristig ausgerichtete Musterdepot haben ihre 111 Anteile von Wacker Chemie mit einem Verlust von elf Prozent zu 54,40 Euro ausgebucht und ihre 555 Aktien von Dell mit einem Minus von 21 Prozent zu 9,823 Euro.

Das Zertifikatejournal: Beinahe sichere zweistellige Metro-Rendite
Der Aktienkurs der Metro muss steigen, sonst könnte die Aktie bei der nächsten Index-Umstellung im September von der Deutschen Börse AG aus dem DAX genommen werden. Die Experten des Zertifikatejournals legen Olaf Koch, der seit Jahresbeginn den Vorsitz im Vorstand des Groß- und Einzelhandelskonzerns innehat, deshalb nahe, für anziehende Notierungen zu sorgen, wobei sie den Erfolg als fraglich erachten. Das Management der Metro gibt sich zuversichtlich, im DAX zu bleiben, wobei die Chancen sich dafür sehr drastisch verschlechtern, wenn Evonik tatsächlich Ende Juni an die Börse gehen würde. Dann würde Evonik Metro sofort verdrängen, da Evonik den weitaus höheren Börsenwert hätte. Auf der anderen Seite dürfte der Aktienkurs auch nicht besonders stark sinken, wenn Metro tatsächlich aus dem deutschen Leitindex genommen würde, denn die Anleger kennen die Gefahr bereits. Vor diesem Hintergrund sollten Investoren auf eine Stabilisierung des Aktienkurses setzen und das am 22. März 2013 fällige Bonus-Zertifikat (WKN VT3 W3M) von Vontobel auf Metro kaufen. Die Bank zahlt 30 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit die Marke von 15,258 Euro nicht berührt oder gar unterschreitet. Der Aktienkurs von Metro hat in den mittlerweile 16 Börsenjahren dieses Niveau nur ein einziges Mal unterschritten und zwar im Oktober 2002.
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