Werner Sperber
Der Effecten-Spiegel rät zum Einstieg bei Salzgitter, weil es dort besser läuft, als viele vermuten. Das Traders Journal empfiehlt die Aktie von Infineon Technologies zum Kauf, weil es charttechnische Chancen gibt. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Effecten-Spiegels erklären, die Quartalszahlen von Salzgitter sind stark. Die Aussichten für die Stahlbranche haben sich zwar verschlechtert. Von einer Krise wie in den Jahren 2008 und 2009 kann aber kaum die Rede sein. Die Konjunkturabkühlung und die hohen Kosten für Kokskohle und Eisenerz sind in die Aktienkurse bereits eingearbeitet und der Vorstand hat die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Vorstandsvorsitzender Professor Heinz Fuhrmann sagte, das Geschäft läuft "besser als manche glauben mögen". Der Auftragseingang im Oktober sei "nicht so schlecht wie befürchtet". Die Produktion wurde wegen der etwas schwächeren Auftragseingänge von Juli bis September lediglich "moderat angepasst". Fundamental ist der Börsenwert von 2,34 Milliarden Euro niedriger als das zum 30. September ausgewiesene Eigenkapital von 3,92 Milliarden Euro. Stahl aus Deutschland ist zudem besonders bei Kunden aus dem Bereich erneuerbare Energien sehr gefragt. Die Analysten des Bankhauses Lampe und der Citigroup raten zum "Kauf" der Salzgitter-Aktie, wobei Letztere das Kursziel mit 63 Euro angeben. Die Experten stufen ein Engagement als heiße Konjunkturwette mit einem KBV von lediglich 0,6 ein und sehen Potenzial bis zu Noterungen von 49 Euro.
Änderung in einem Musterdepot des Effecten-Spiegels:
Die Verantwortlichen für das internationale Musterdepot haben ihre 400 Anteile von Suntech Power mit einem Verlust von 72 Prozent zu 2,68 Dollar ausgebucht.
Das Traders Journal: Der Infineon-Kurs steigt nach dem Rücksetzer wieder
Seit Anfang Oktober und Notierungen von 4,89 bis 5,03 Euro ist der Aktienkurs von Infineon Technologies gestiegen. Dabei überwand er die Widerstände bei 6,26 und bei 6,43 Euro, prallte aber aktuell erneut an der Hürde bei 6,81 Euro ab. Die Experten des Traders Journal gehen davon aus, dass es kurzfristig zu einem Rücksetzer bis 6,43 oder 6,26 Euro kommt. Spätestens dann sollte der Kurs jedoch wieder in Richtung 6,81 Euro steigen. Wenn diese Hürde überwunden wird, sind Notierungen von 8,31 Euro möglich. Sollte der Kurs jedoch auf weniger als 6,26 Euro sinken, sind weitere Abgaben bis zumindest 5,84 Euro oder sogar 5,03 bis 4,89 Euro zu erwarten.
Änderung im Musterdepot des Chart Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 325 Anteile von EADS zu 22,50 Euro aufgenommen und bei 19,05 Euro abgesichert.
Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 320 ihrer zuvor 640 Call-Optionsscheine (WKN DZ5 JU5) auf das Währungspaar Euro/Tschechische Krone mit einem Gewinn von 31 Prozent zu 12,05 Euro ausgebucht.
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