Börsenwelt Presseschau II: Henkel und Aixtron unter der Lupe
Die Prior Börse legt langfristig orientierten Anlegern die Stämme von Henkel ans Herz. Fuchs Kapitalanlagen glaubt an das LED-Licht am Ende des Tunnels für Aixtron, den Konzern, der Maschinen baut, mit denen Leuchtdioden gefertigt werden. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse verweisen zum einen darauf, dass die im Value-Musterdepot befindliche Stammaktie von Henkel so viel kostet wie noch nie und zum anderen darauf, dass sie etwa 15 Prozent günstiger ist, als die im DAX geführte Vorzugsaktie. 53 Prozent der Stammaktien gehören der Familie Henkel. Der Konzern beherrscht den Weltmarkt für Klebstoffe, die vor allem die Industrie einsetzt. Henkel ist allerdings vor allem für die beiden anderen Sparten Waschmittel und Kosmetik und hier mit wertvollen Marken wie Persil, Pril oder Schwarzkopf bekannt. 2011 war das beste Jahr der Firmengeschichte und Vorstandsvorsitzender Kasper Rorstedt erwartet auch Rekorde für das laufende Jahr. Das stärkste Wachstum erzielt Henkel derzeit in den Schwellenländern und hier vor allem in asiatischen Emerging Markets. Da das KGV für das laufende Jahr mit 12 moderat ist, dürften langfristig orientierte Anleger eine gute Rendite mit den Stammaktien erreichen.
Änderungen in den Musterdepots der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Prior-Musterportfolio möchten ihre 1.400 Anteile von Solarhybrid, ihre 900 Aktien von Nabaltec und ihre 220 Titel von Zooplus ausbuchen. Dafür sollen 320 Papiere von Mobotix und 310 Anteile der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG eingebucht werden.
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterdepot haben ihre 8.000 Aktien der Commerzbank mit einem Gewinn von einem halben Prozent zu 1,94 Euro ausgebucht und die 5.000 Titel von Singulus Technologies mit einem Verlust von fünf Prozent zu 2,56 Euro. Dafür haben sie 2.400 Papiere von Gagfah zu 6,15 Euro und 1.200 Anteile von Süss Microtec zu 10,17 Euro eingebucht.

Fuchs Kapitalanlagen: Wenn Asien leuchtet, strahlt der Aixtron-Aktionär
Aixtron ist Weltmarktführer bei der Produktion von Maschinen, mit denen Leuchtdioden (LEDs) hergestellt werden. Schätzungen zufolge, dürfte sich der Umsatz im laufenden Jahr auf 300 Millionen Euro halbieren und das Ergebnis in etwa Null betragen, nachdem der Gewinn je Aktie bereits im Jahr 2011 um 59 Prozent auf 0,78 Euro eingebrochen ist. Der Vorstand erwartet nach dem Übergangsjahr 2012 jedoch ein wieder deutlich anziehendes Geschäftsvolumen. Denn mit einer neuen Maschinen-Generation sollen die Kunden aus Asien zum Kauf animiert werden. Aixtron liefert neun von zehn Maschinen nach Asien. Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen erklären, der Konzern ist für Durststrecken gut gerüstet: Das Nettobarvermögen belief sich zuletzt auf 300 Millionen Euro, was etwa einem Viertel des Börsenwertes von Aixtron entspricht. Sie schätzen den Gewinn je Aktie für das nächste Jahr auf 0,60 Euro, was einem KGV von 22 entspräche. Da an den Börsen die wirtschaftliche Zukunft vorweggenommen wird, ist nun der richtige Zeitpunkt für den Einstieg. Die energiesparenden LEDs werden sich in immer mehr Bereichen durchsetzen. Außerdem hat Aixtron noch weitere Technikinnovationen im Angebot. So fertigt das Unternehmen auch Komponenten für Monitore mit hochauflösendem Bild. Diese kommen zunehmend in Mobiltelefonen und Tablet-Computern zum Einsatz. Risikobereite Anleger sollten die Aktie mit einem Kursziel von 17,76 Euro und einem Stoppkurs bei 10,97 Euro kaufen.
Änderung im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 200 Anteile von SMT Scharf zu 25,04 Euro eingebucht.
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