Börsenwelt Presseschau II: DIC Asset und die Deutsche Bank unter der Lupe

Werner Sperber

Die Platow Börse sieht DIC Asset "dick im Geschäft". TradeCentre kürt die Deutsche Bank zum "Aktienbullen der Woche". Zudem gibt es Änderungen in Depots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Platow Börse beziehen sich auf Aussagen von Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender von DIC Asset, bei der Small & Mid Cap Conference der Close Brothers Seydler Bank. Dabei erklärte er den hohen Kursabschlag der Aktie zum Nettoinventarwert folgendermaßen: Zum einen seien viele Investoren bei Firmen vorsichtig, welche einen hohen Leverage aufweisen, also einen hohen Verschuldungsgrad respektive einen hohen Kredit-Hebel, mit dem das Geschäftsvolumen vergrößert wird. Zum anderen würden viele Anleger das Projekt "MainTor" eher als Risiko sehen, denn als Chance. Bezüglich des ersten Kritikpunktes plant Höller die Eigenkapitalquote von 29 auf 35 Prozent zu erhöhen. Für "MainTor" ändere sich die Sichtweise bereits, nachdem Fortschritte zu erkennen sind und im Januar 70 Prozent des Teilprojekts "MainTor Porta" an Union Investment vorvermietet worden sind. In den vergangenen Wochen reagierte der Kurs der günstig bewerteten Aktie bereits wieder auf positive Nachrichten. Die charttechnische Bodenbildung ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Risikobereite Anleger sollten dennoch bis zu Notierungen von 5,80 Euro kaufen, da die Dividendenrendite sechs Prozent und der Abschlag zum Net Asset Value (NAV) rund 59 Prozent betragen. Der Stoppkurs sollte bei bei 4,70 Euro gesetzt werden.


TradeCentre: Die Deutsche Bank verdient am Steuerzahler-Geld       

Die Experten von TradeCentre haben die Deutsche Bank zum "Aktienbullen der Woche" gekürt, obwohl die Zahlen für das vierte Quartal 2011 enttäuscht haben. Dennoch blieb der Aktienkurs stabil, da das Institut im Vergleich zum Bankensektor eine solide Kapitalausstattung vorweist. Das KGV für das Jahr 2013 beträgt lediglich 6. Vor allem aber hoffen die Anleger auf die Europäische Zentralbank (EZB). Diese von den Steuerzahlern finanzierte Bank soll am 28. Februar weitere Wohltaten ankündigen, welche die Lage der Banken drastisch verbessern sollten. Jetzt dürfte demnach der richtige Zeitpunkt sein, um auf eine nachhaltige Erholung zu spekulieren.

Änderungen im Realdepot von TradeCentre:

Die Verantwortlichen für das Realportfolio haben 800 Anteile von Grammer zu 14 Euro gekauft. Nun möchten sie noch 6.000 Aktien der Commerzbank zu höchstens 1,91 Euro erwerben.

Änderungen im Musterdepot des Chart Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 83 Vorzugsaktien der Hugo Boss AG 524553 zu 76,29 Euro aufgenommen und bei 63,08 Euro abgesichert sowie 188 Zertifikate (WKN ABN 14R) auf Brent-Öl zu 51 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 44,80 Euro gesetzt. 

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