Börsenwelt Presseschau II: Cenit und Infineon Technologies unter der Lupe
Focus Money schwärmt von der Stabilität der Notierung von Cenit. Der Chart Trader hofft auf gute Zahlen von Infineon Technologies und eine entsprechende Reaktion des Aktienkurses. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot und drei vollkommen neue Musterportfolios.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Focus Money erklären, Cenit hat namhafte Kunden und arbeitet mit Branchengrößen wie Dessault Systemes oder SAP zusammen. Das vergleichsweise kleine Softwareunternehmen ist seit dem Jahr 2003 durchgehend profitabel. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 108 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 58 Prozent auf 6,3 Millionen Euro. Trotz der soliden Eigenkapitalquote beträgt das KGV für dieses Jahr nur 12. Charttechnisch ist der Widerstand bei sechs Euro überwunden worden, was deutliches Kurspotenzial eröffnet. Der Stoppkurs sollte bei 5,70 Euro gesetzt werden.
Start eines neuen Börsenspiels von Focus Money:
Manuel Hölzle hat das rund zweijährige Börsenspiel für die GBC AG vor Gerhard Martin für die DAB Bank gewonnen (Frank Lingohr für Lingohr & Partner ist aus Zeitmangel bereits früher ausgestiegen). Nun (mit Datum vom 25. April) startet(e) Focus Money eine neue Runde mit drei Mitspielern, welche erneut drei verschiedene Investmentansätze verfolgen: Andreas Raschdorf, seit dem Jahr 2007 Geschäftsführer von Chris Andrews Financial Partners (CAFP), möchte mit Zertifikaten dauerhaft, also auch bei sinkenden Aktien- und Rohstoff-Notierungen, eine Rendite von acht Prozent pro anno erzielen. Wenn sich die Börsen wenig verändern oder leicht abgeben, seien Bonus-Zertifikate interessant. Entsprechend hat er seine theoretischen 100.000 Euro in seinem Musterportfolio verwendet. Raschdorf hat folgende Werte eingebucht: 95 Bonus-Zertifikate (WKN BP2 5J4) auf den DAX zu 63,54 Euro, 600 Bonus-Zertifikate (WKN GS6 WZT) auf den EuroStoss50 zu 24,95 Euro, 114 Bonus-Zertifikate (WKN AA3 F7W) auf den Dow Jones Industrial zu 132,01 Euro, 57 Bonus-Zertifikate (WKN AA2 D82) auf den Nikkei 225 zu 105,41 Euro, 85 Bonus-Zertifikate (WKN AA3 DYL) auf den Hang Seng zu 117,30 Euro, 350 Zertifikate (WKN GS0 KEY) auf den DBIX India zu 22,98 Euro, 170 börsennotierte Index(Geldmarkt)fonds (ETF; WKN LYX 0B6) auf den Euro Cash zu 106,86 Euro, 82 Bonus-Zertifikate (WKN GT0 4DB) auf Rohöl der Sorte Brent zu 122,72 Euro und 83 Discount-Zertifikate (WKN BN6 UT1) auf Gold. Der restliche Barbestand beträgt 1.233,49 Euro.
Roland Könen, seit dem Jahr 2008 Alleinvorstand der Value-Holdings Capital Partners AG, möchte, wie in seinem Unternehmen und wie Investor Warren Buffet, geduldig nach dem Value-Ansatz in werthaltige Unternehmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern investieren. Könen bestückte sein Depot folgendermaßen: 500 Anteile der Bauer AG zu 18,33 Euro und 500 Aktien der RHI AG zu 18,97 Euro. Nun möchte er noch 2.000 Titel von SAF-Holland zu höchstens fünf Euro, 700 Papiere von Data Modul zu maximal 14 Euro und 700 Anteile von Grammer für nicht mehr als ebenfalls 14 Euro. Der restliche Barbestand beträgt 81.306,70 Euro.
Martin Siegel, seit dem Jahr 2011 Besitzer der Stabilitas GmbH, konzentriert sich auf Anlagen in Gold, Silber und andere Rohstoffe. Er ist an langfristigen Investments interessiert. Sein Depot sieht folgendermaßen aus: 400 Anteile von Silver Wheaton zu 21,59 Euro, 1.000 Aktien von Iamgold zu 9,06 Euro, ebenfalls 1.000 Titel von Gold Fields zu 9,36 Euro, 1.500 Stücke von Alacer Gold zu 6,19 Euro, 2.000 Papiere von Western Areas zu 3,98 Euro, 4.000 Anteile von Silver Lake Resources zu 2,32 Euro, 6.000 Aktien von St. Barbara zu 1,67 Euro, 20.000 Stücke von Saracen Mineral zu 0,40 Euro und 600 Titel der Deutschen Rohstoff AG zu 13,44 Euro. Nun möchte Siegel noch 2.000 Papiere von Kingsgate Consolidated zu höchstens 4,80 Euro aufnehmen. Der restliche Barbestand beträgt 20.175,67 Euro.

Der Chart Trader: Die Zahlen könnten den Aufbruch bringen
Seit Februar konsolidiert der Aktienkurs von Infineon Technologies und bewegt sich dabei im Allgemeinen zwischen 7,13 und 7,80 Euro. Die Experten des Chart Traders hoffen auf gute Zahlen für das zweite Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2011/12, welche am Donnerstag, 3. Mai, vorgelegt werden sollen. Das könnte den ausschlaggebenden Impuls bringen, um den Widerstand bei 7,80 Euro deutlich und nachhaltig zu überwinden. Die nächste Hürde befindet sich bei 8,31 und das erste Kursziel beträgt 8,55 Euro. Der Stopp-Loss sollte bei 6,97 Euro gesetzt werden.
Änderung im Musterdepot des Chart Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 235 Anteile der Deutschen Börse AG zu 47,62 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 44,20 Euro gesetzt.
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