Werner Sperber
Der Strategie-Report rät zum vorsichtigen Einstieg bei Brent-Öl. TradeCentre hat Gildemeister zum "Aktienbullen der Woche" gekürt. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Strategie-Reports gehen davon aus, dass sich der Preis für Öl der Nordsee-Sorte Brent zunächst stabilisieren wird. Jüngst ist die Notierung bis an die Oberkante des Abwärtstrendkanals bei 114,69 Dollar je 159-Liter-Fass gestiegen, um anschließend bis zur Unterstützung bei 107,50 Euro zu konsolidieren. Sollte der Preis auf weniger als 107,50 Dollar sinken, dürfte es bis 96 Dollar nach unten gehen. Wenn die Notierung den Widerstand bei 114,69 Dollar überwindet, beträgt das erste Kursziel 120 Dollar. Vorsichtige Investoren sollten deshalb das am 18. Mai 2012 fällige, währungsgesicherte Discount-Zertifikat (WKN CM4 R8F) der Commerzbank auf Brent-Öl kaufen. Die Bank zahlt maximal 95 Euro zurück, was einer Rendite von 7,2 Prozent beziehungsweise 13,6 Prozent auf ein Jahr gerechnet entspricht.
Änderungen im Musterdepot des Strategie-Reports:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten für 24.000 Euro Discount-Zertifikate (WKN CM7 YU5) auf Intel 855681 aufnehmen und bei 15,95 Euro absichern.
TradeCentre: Gildemeister kaufen, weil Mori Seiki das tun könnte
Die Zahlen für das dritte Quartal von Gildemeister belegen die Hochkonjunktur für die Werkzeugmaschinen des Konzerns. Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Kapitza erklärt, das Geschäft in Asien läuft hervorragend. Dort sei von der Schuldenkrise nichts zu spüren. Aufgrund der guten Auftragslage sei Gildemeister bis Mitte des nächsten Jahres quasi "ausverkauft". Die Prognose für das laufende Jahr lautet: 1,6 Milliarden Euro Umsatz und ein EBIT von mehr als 100 Millionen Euro. Die Experten von TradeCentre küren die Aktie zum "Aktienbullen der Woche" und raten dazu, wieder einmal auf eine Übernahme von Gildemeister durch Mori Seiki zu spekulieren. Der japanische Konzern hat den Anteil schrittweise auf derzeit 20,1 Prozent ausgebaut, was die Anleger derzeit wohl vergessen.
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