Börsenwelt Presseschau II: Brent-Öl und Freenet unter der Lupe
Das Zertifikatejournal möchte am abschmierenden Ölpreis verdienen und stellt ein passendes Derivat vor. Der Frankfurter Börsenbrief möchte den "guten Draht" zum Mobilfunk-Konzern Freenet langsam wieder aufbauen.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikatejournals verweisen auf den Preisrückgang bei Öl der Sorte Brent von alleine im vergangenen Monat mehr als zwölf Prozent. Dabei ist die Unterstützung bei 100 Dollar je Fass mit 159 Litern unterschritten worden. Fundamental kommen schwache Wirtschaftsdaten aus der Volksrepublik China und den USA belastend hinzu. Deshalb sollten risikobereite Anleger das endlos laufende Bear-Zertifikat (WKN CK8 JCW) der Commerzbank auf Brent-Öl kaufen. Der Schein ist mit einer Basis und einer Knock-out-Schwelle bei 115,74 Dollar je Barrel sowie einem Hebel von derzeit 6,3 ausgestattet.

Der Frankfurter Börsenbrief: Freenet wird wieder interessant
Freenet kauft bei den vier Mobilfunk-Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus Kapazitäten ein und vertreibt diese Mobilfunkdienste unter eigenen Markennamen an die rund 14,7 Millionen Kunden weiter. Davon sind allerdings etwa 6,58 Millionen Nutzer von Guthabenkarten, die im Schnitt einen monatlichen Umsatz von jeweils nur 2,80 Euro einbringen. Die Vertrags-Kunden vertelefonieren dagegen 23,40 Euro. Die Experten des Frankfurter Börsenbriefes erklären, dieser Markt wächst wenig und Freenet erwirtschaftet keine hohen Gewinnspannen, dafür aber einen stabilen Cashflow, mit dem eine nachhaltig großzügige Dividende ausgeschüttet werden kann. Für dieses Jahr könnte der Konzern im kommenden Jahr 1,04 Euro pro Anteil auszahlen, was einer Dividendenrendite von zehn Prozent entspräche. Großaktionär Drillisch kann eine hohe Ausschüttung gebrauchen, um eventuell weitere Aktien von Freenet zu kaufen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger Anteile von Freenet für höchstens 10,04 Euro und in einem möglichen zweiten Schritt zu maximal 9,04 Euro kaufen. Das Kursziel beträgt 13 Euro und der Stoppkurs sollte bei 7,74 Euro gesetzt werden.
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