Börsenwelt Presseschau I: UMS und die Bauer AG unter der Lupe
Die Börse am Sonntag hält die Aktie von UMS United Medical Systems für kaufenswert. Die Platow Börse hat hochfliegende Erwartungen für den Tiefbauspezialisten Bauer AG.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Börse am Sonntag erklären, UMS United Medical Systems gehört zu den Pionieren als Anbieter mobiler Medizintechnik. Das Unternehmen vermarktet die Produkte und Dienstleistungen bei Krankenhäusern und Fachärzten in den USA und auch Kanada und sorgt dafür, dass die Patienten für die Urologie, der Radiologie und der Gynäkologie mit dieser Technik kosteneffizient untersucht und behandelt werden. UMS stellt den Kliniken und Ärzten tageweise diese Technik, eventuell einschließlich hochqualifizierter Spezialisten, zur Verfügung. Der zunehmende Kostendruck sowie die Expansionschancen für Südamerika dürften für weiteres Wachstum von UMS sorgen. Zudem ist das Geschäft von UMS vergleichweise wenig abhängig von konjunkturellen Schwankungen. Eine hohe Profitabilität, eine solide Finanzlage mit geringen Schulden sowie die attraktive Dividendenrendite von derzeit rund sechs Prozent runden das insgesamt positive fundamentale Bild ab. Charttechnisch ist das Momentum jüngst deutlich gestiegen, was bereits kurzfristig einen Anstieg auf 9,50 bis 10,00 Euro möglich macht. Allerdings wird die Aktie wenig gehandelt. Risikobereite Anleger sollten den Stoppkurs bei 6,50 Euro setzen.

Die Platow Börse: Bauer stoppt den Abwärtstrend
Trotz der Unruhen im Nahen Osten sowie des Super-GAUs im japanischen Fukushima haben sich die Geschäfte der Bauer AG im vergangenen Jahr besser entwickelt als erwartet. Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro und der Gewinn sank um 14,3 Prozent auf 34,1 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Prof. Thomas Bauer kommentierte, dieses Jahresergebnis zeige, dass das Tiefbau-Unternehmen externe Störungen gut verkraften kann. Die Experten der Platow Börse verweisen zudem auf den Auftragsbestand von 750 Millionen Euro, der damit so hoch liegt wie nie in den vergangenen drei Jahren. Prof. Bauer erwartet für das laufende Gesamtjahr einen Gewinn von 35 Millionen Euro und für das nächste Jahr eine sehr gute Entwicklung des Ergebnisses. Mit der Bekanntgabe dieser Zahlen hat der Aktienkurs den seit Mitte März gültigen Abwärtstrend gestoppt. Angesichts der günstigen Bewertung mit einem KBV von 0,7 und einem KGV von 10 für dieses Jahr, dürfte die Notierung weiter zulegen. Der Stopp-Loss sollte bei 16 Euro platziert werden.
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