Werner Sperber
Focus Money lobt Siemens als den "blauesten Blue Chip". Der Effecten-Spiegel freut sich über den glänzenden Geschäftsverlauf von QSC und die erste Dividende.
Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Focus Money zitieren Dieter Grosenick, Leiter Portfolio-Management von M.M. Warburg, der nach der Erholungsrallye an den Börsen erneute Korrekturen erwartet. Der breit aufgestellte Industriekonzern Siemens könne jedoch vorübergehende Schwächen einzelner Sparten durch andere ausgleichen. Positiv ist auch die Positionierung im Wachstumsmarkt Infrastruktur mit den Geschäftsbereichen Bahn, sowie Energieerzeugung und -transport und schließlich bei zukunftsträchtigen, umweltfreundlichen Technologien. Zudem spricht die Dividendenrendite von mehr als vier Prozent für den Einstieg von langfristig orientierten Investoren. Der Stoppkurs sollte bei 64,70 Euro gesetzt werden.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Gerhard Martin, Verantwortlicher für das Musterportfolio der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, hat 830 Anteile von Dialog Semiconductor zu 13,95 Euro aufgenommen. Nun möchte er noch seine 5.000 Aktien von QSC zu mindestens 2,48 Euro ausbuchen. Manuel Hölzle, zuständig für das Musterdepot der GBC AG, möchte seinen Bestand von 13.000 Titeln von 7Days Music Entertainment um 2.000 Papiere zu höchstens 0,80 Euro aufstocken.
Der Effecten-Spiegel: QSC profitiert deutlich von den Übernahmen
QSC bietet vor allem mittelständischen Unternehmen Telekommunikations-Dienstleistungen an. Diese Geschäfte laufen nach Angaben der Experten des Effecten-Spiegels wieder glänzend. Das belegen die Zahlen für das dritte Quartal, nachdem QSC die Anleger mit den Ergebnissen für das zweite Quartal noch enttäuscht hatte. Diese erfreuliche Entwicklung ist auch auf ein erfolgreiches Neukunden-Geschäft zurückzuführen, hauptsächlich aber auf die Konsolidierung der beiden neuen Tochterfirmen: IP Partner ist ein Hosting-Spezialist und die Info AG ein Anbieter von IT-Outsourcing und IT-Consulting. Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Schlobohm plant für die nächsten zwölf Monate keine weiteren Akquisitionen. Dafür sollen die Aktionäre erstmals eine Dividende erhalten. Analysten schätzen die Ausschüttung für das Jahr 2011 auf 0,07 Euro, was einer Rendite von 2,7 Prozent entspräche. Für das nächste Jahr könnte QSC bereits 0,10 Euro ausschütten, was einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent gleichkäme. Konzernchef Dr. Schlobohm prognostiziert für das kommende Jahr einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro und für das Jahr 2016 Erlöse von bis zu einer Milliarde Euro. Die EBITDA-Marge soll bis dahin von 18,5 auf 25 Prozent erhöht werden. Dabei setzt QSC auch verstärkt auf den Verkauf von IT-Diensten in großen, in Deutschland stehenden Rechenzentren. Dr. Schlobohm erklärt: "Insbesondere Autozulieferer oder Maschinenbauer wollen nicht, dass etwa sensible Baupläne für neue Produkte irgendwo in der Welt gespeichert werden." Das Kurspotenzial der Aktie von QSC reicht bis zu Notierungen von drei Euro.
Änderung in einem Musterdepot des Effecten-Spiegels:
Die Verantwortlichen für das internationale Musterportfolio möchten ihre 400 Anteile des angeblichen Pleitekandidaten Suntech Power ausbuchen.
Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:
Die Verantwortlichen für das kurzfristig ausgerichtete Musterportfolio haben 111 Exchange Traded Commodities (ETCs, unbefristete, besicherte, börsennotierte Schuldverschreibungen des Emittenten) mit der Wertpapier-Kennnummer A0K RKM auf Rohöl der Sorte Brent zu 47,10 Euro aufgenommen.
Änderungen im Musterdepot des Chart Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 87 Anteile des börsennotierten Fonds (ETF; WKN A0N 62G) auf den Index Physical Gold zu 126,46 Euro aufgenommen und bei 113,50 Euro abgesichert sowie 360 Zertifikate (WKN SG0 D0F) auf den Heizöl-Index zu 21,98 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 18,90 Euro gesetzt.
Änderungen im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Traders:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 3.306 Long-Zertifikate (WKN SG1 BQ1) auf den Heizöl-Index zu 0,88 Euro aufgenommen und bei 0,60 Euro abgesichert sowie 640 Call-Optionsscheine (WKN DZ5 JU5) auf das Währungspaar Euro/Tschechische Krone zu 9,21 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 7,95 Euro gesetzt.
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