Werner Sperber
Die Euro am Sonntag hält die Vorzugsaktie von Sartorius für günstig bewertet. Die Börse am Sonntag nähert sich dem Anlagethema K+S mit einem Zertifikat. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Lars Winter, Experte der Euro am Sonntag, rät zum Kauf der Vorzugsaktie von Sartorius, mit welcher der Anleger viel Substanz für wenig Geld erhalten. Das Kursziel beträgt 47 Euro und der Stoppkurs sollte bei 28,50 Euro gesetzt werden. Das diesjährige KGV für den möglichen Aufsteiger in den TecDAX beträgt 13, das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das nächste Jahr 11,5 und für das KBV errechnet sich ein Wert von 2,3. Die Dividendenrendite beläuft sich auf 2,1 Prozent. Damit ist das Biotechnologie-Dienstleistungsunternehmen und Ausstattungsbetrieb für medizinische Labore deutlich günstiger bewertet als die Konkurrenz. Insbesondere aufgrund eines Nachfrage-Schubs aus Asien ist der Umsatz im dritten Quartal 2011 deutlich gestiegen. Der Vorstand erhöhte daraufhin, trotz eines schwierigen Marktumfeldes, die Prognose für das laufende Jahr. Zwei Drittel der Erlöse sind der Biotechnologie-Sparte mit den Einmalprodukten, wie Filtern, Beuteln oder Spritzen, zuzurechnen. Dieses Geschäft bleibt wohl vor allem wegen der Nachfrage aus Asien wachstumsstark. Die Mechatronik-Sparte ist dagegen als zyklisch einzustufen.
Änderungen in den Musterdepots der Euro am Sonntag:
Im offensiv ausgerichteten Musterportfolio sind die 160 Anteile von Amazon.com mit Verlust ausgestoppt worden. Der Verantwortliche, Joachim Spiering, möchte nun 2.780 Aktien von ADC African Development Corporation aufnehmen. Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat die verbliebenen drei Genusscheine von AvW ohne Gegenwert ausgebucht. Sven Parplies, Betreuer des Momentum-Musterportfolios, hat seine 167 Titel von XING mit Verlust ausgebucht. Nun möchte er seine 181 Papiere von Dollar Tree wohl mit Gewinn aus dem Portfolio nehmen. Dafür möchte er Anteile von SGL Carbon und Sandisk aufnehmen.
Börse am Sonntag: Die Wachstumschancen von K+S sind gut
K+S gehört zu den DAX-Unternehmen, die nach wie vor mit guten Wachstumsaussichten überzeugen. Andererseits mahnen die Experten von Börse am Sonntag, die Anteile würden in einem negativen Börsenumfeld ebenfalls an Wert verlieren. Generell haben Düngemittel und Salze Hochkonjunktur, denn die Landwirte sind dazu verpflichtet für die wachsende Zahl der Menschen genügend Nahrung zu produzieren. Erfreulicherweise sind auch die Aussichten des weltweit größten Salzherstellers in der Salzsparte gut, wenngleich die Nachfrage nach Auftausalz von der Härte des Winters abhängt. Vorsichtige Investoren sollten deshalb das am 27. September fällige Discount-Zertifikat (WKN CM4 L4B) der Commerzbank auf K+S kaufen. Die Bank zahlt maximal 42,50 Euro zurück, was einer Rendite von 14,3 Prozent respektive 15,8 Prozent auf ein Jahr gerechnet entspricht.
Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:
Die Verantwortlichen für das Trendfolge-Musterportfolio haben ihre 150 Direxion 30 years Treasury-Bulls (WKN A0Y JAD) mit einem Gewinn von 126 Prozent zu 55,33 Euro ausgebucht.
Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten ihre 1.424 Bull-Zertifikate (WKN CM8 HRW) auf Wacker Chemie ausbuchen.
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