Werner Sperber
Traders Journal hüpft im Dreieck, weil der Aktienkurs von Praktiker aus einer Dreiecks-Formation ausbrechen dürfte. Der Effecten-Spiegel gibt mit Derivaten auf Daimler Gas. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Traders Journal erinnern an den starken Kursanstieg der Aktie von Praktiker in den vergangenen Wochen. Innerhalb dieses Aufwärtstrends konsolidiert die Notierung nun in der Chartformation eines steigenden Dreiecks. Diese Formation ist eine sehr bullische Fortsetzungsformation und deutet darauf hin, dass sich Kaufdruck aufbaut. Wenn die Hürde bei 2,44 überwunden wird, ist dieses Dreieck nach oben hin aufgelöst. Daraus lässt sich ein Kursziel-Bereich von zunächst 2,68 bis 2,77 Euro und danach 3,36 Euro ableiten. Falls der Kurs jedoch nachhaltig auf weniger als 3,33 Euro sinken würde, wären weitere Rücksetzer bis 2,10 sowie 1,98 bis 1,92 Euro möglich. Erst bei weniger als 1,90 Euro würde ein stärkeres Verkaufssignal entstehen.

Der Effecten-Spiegel: Daimler mit Turbo
Im Januar hat Daimler einen Rekord-Absatz für die Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach verbucht. Aktuell erhält der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller vermehrt Aufträge für die Lkw-Sparte. Für den morgigen Donnerstag, 9. Februar, ist die Präsentation der Zahlen für das vergangene Jahr geplant. Goldman Sachs hat mittlerweile mittels Call-Optionsscheinen Zugriff auf mehr als sieben Prozent der Daimler-Aktien. Die Experten des Effecten-Spiegels zitieren die Analysten der Commerzbank, welche zum Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 57 Euro raten. Zudem empfehlen sie sehr risikobereiten Anlegern, es der US-Bank gleichzutun und ebenfalls Kauf-Optionsscheine zu erwerben. Dafür eignet sich der am 21. Dezember fällige Call-Optionsschein (WKN BP2 ML9) der BNP Paribas auf Daimler. Der Schein weist eine Basis von 48 Euro und einen Hebel von derzeit 10,9 auf. Noch etwas riskanter ist der am 20. Dezember 2012 fällige Call (WKN DE6 MB4) der Deutschen Bank auf Daimler. Dieser Schein weist einen Basispreis von 49 Euro sowie einen Hebel von derzeit 11,4 auf.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Gerhard Martin, Verantwortlicher für das Musterportfolio der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, hat seine 200 Anteile von Xing mit einem Verlust von zehn Prozent zu 49,20 Euro ausgebucht. Nun möchte er seine 100 Aktien von Siemens zu mindestens 76,50 Euro ausbuchen und dafür 500 Titel von SMT Scharf aufnehmen.
Manuel Hölzle, zuständig für das Musterdepot der GBC AG, hat seine 13 Anleihen (WKN A1E 85T) der Centrosolar Group mit einem Minus von 30 Prozent zu 55 Prozent ausgebucht und dafür 1.000 Titel von Grammer zu 14,09 Euro eingebucht. Zudem sind die 6.750 Papiere der Windsor AG mit einem Verlust von 16 Prozent zu 1,40 Euro ausgestoppt worden. Hölzle möchte allerdings gleich wieder 5.000 dieser Aktien zu höchstens 1,55 Euro aufnehmen sowie 1.000 Anteile der Deutsche Grundstücksauktionen AG zu maximal elf Euro einbuchen.
Änderungen in den Musterdepots der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben ihre 900 Anteile von Centrotherm Photovoltaics mit einem Verlust von vier Prozent zu 12,22 Euro ausgebucht sowie ihre 130 Vorzugsaktien von Volkswagen mit einem Minus von fünf Prozent zu 141,78 Euro. Dafür haben sie 5.000 Titel von Singulus Technologies zu 3,09 Euro sowie 6.000 Papiere von Praktiker zu 2,38 Euro aufgenommen.
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