Börsenwelt Presseschau I: Metro und Heidelberger Druck unter der Lupe
Die Euro am Sonntag geht zum Verkaufen zur Metro und stellt ein passendes Derivat vor. Der Anlegerbrief performaxx drückt bei Freunden der Heidelberger Druckmaschinen AG mit einem Derivat aufs Gemüt. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Petra Maier, Expertin der Euro am Sonntag, verweist darauf, dass drei der vier Sparten von Metro schlecht laufen. Einzig der Umsatz im Großhandelsgeschäft stieg im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent. Die Elektro-Kette Media-Saturn hat das Geschäft im Internet verpasst und die Einzelhandelketten von Real und Galeria Kaufhof werden vom enormen Preisdruck der Konkurrenz belastet. Einzig das Großhandelsgeschäft hat auch Wachstumspotenzial und deshalb rät Petra Maier dem Metro-Vorstandsvorsitzenden Olaf Koch dringend, Media-Saturn, Real und Galeria Kaufhof jetzt zu verkaufen, da nun noch ansprechende Preise erzielt werden können. Zudem muss auch der Großaktionär, der verlustreiche Familienkonzern Haniel, den Umbau von Metro unterstützen. Nachdem sich der Aktienkurs in den vergangenen zwölf Monaten halbiert hat, sollten risikobereite Anleger nun auf eine gute Nachricht aus dem Konzern hoffen und den am 17. Juni 2013 fälligen Call-Optionsschein (WKN CT5 158) der Citigroup auf Metro kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von 19 Euro und einem Hebel von derzeit 4,3 ausgestattet.
Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:
Im offensiv ausgerichteten Musterportfolio sind die 970 Anteile von Cancom mit einem Gewinn von 17 Prozent zu zwölf Euro ausgestoppt worden. Zudem hat der Verantwortliche, Joachim Spiering, seine 880 Aktien von Freenet ausgebucht. Dafür hat er 157 Titel von BB Biotech zu 64,29 Euro und 20 Papiere von Google zu 488 Euro eingebucht. Nun möchte er noch 4.545 Anteile von Pironet NDH aufnehmen sowie 3.225 Aktien von Nanofocus ab einem Kurs von 3,07 Euro. In dem von Sven Parplies betreuten Momentum-Musterdepot sind die 645 Anteile von Seagate Technology, die 186 Aktien von Lanxess, die 715 Titel von Gildemeister, die 540 Papiere von Warner Chilcott, die 285 Anteile von Ebay und die 112 Aktien von O'Reilly Automotive ausgestoppt worden.

Der Anlegerbrief performaxx: Der Druck auf Heidelberger Druck bleibt
Die Druckbranche ist seit Jahren in der Krise und entsprechend geht es auch der Druckmaschinenbau-Branche immer schlechter. Seit dem Jahr 2007 und einem Kurs von rund 26 Euro befindet sich die Notierung der Heidelberger Druckmaschinen AG in einem gültigen Abwärtstrend. Die Experten des Anlegerbriefes performaxx raten risikobereiten Anlegern dazu, den am 20. Dezember 2013 fälligen Put-Optionsschein (WKN DZ8 A0Z) der DZ Bank auf die Heidelberger Druckmaschinen AG zu kaufen, wenn der Aktienkurs nachhaltig auf weniger als 1,20 Euro sinkt und damit ein weiteres Verkaufssignal erzeugt. Der Schein ist mit einer Basis von 1,60 Euro und einem Hebel von derzeit 1,9 ausgestattet. Der Stoppkurs sollte 15 Prozent unterhalb des Einstiegsniveaus gesetzt werden. Das Kursziel beträgt 0,75 Euro.
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