Werner Sperber
TradeCentre kürt Krones zum "Aktienbulle der Woche". Der Rohstoff-Report stellt brandheiße Wetten auf die Edelmetalle Gold und Silber vor.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von TradeCentre erklären: Krones stellt Maschinen und Anlagen her, mit denen Getränke oder andere Produkte abgefüllt oder verpackt werden. Der Konzern profitiert von der steigenden Zahl der Menschen auf der Welt und vom steigenden Wohlstand in Asien. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzvorstand Hans-Jürgen Thaus sagte jüngst im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa: "Wir haben ein ganz klares Wachstum bei den Aufträgen und werden mit Sicherheit mit einem guten Auftragsbestand in das neue Jahr gehen, so dass wir durchaus unsere Zukunft mit Wachstum planen können." Die Experten verweisen darauf, dass das Kurs-Umsatz-Verhältnis nur mehr bei 0,5 liegt, der Börsenwert von 1,2 Milliarden Euro also nur mehr halb so hoch ist, wie der für dieses Jahr erwartete Umsatz. Charttechnisch ist die kurzfristige Abwärtstrendlinie überwunden worden. Deshalb ist die Aktie der "Aktienbulle der Woche".
Der Rohstoff-Report: Edelmetalle für abgezockte Spieler
Die Experten des Rohstoff-Reports erklären, die Société Générale ist besonders bemüht, Zockern immer wieder neue exotische Produkte zu liefern, mit denen sie ihren Spieltrieb ausleben können. Die französische Bank begab erst vor kurzem eine neue Serie an währungsgesicherten, sogenannten StayHigh- und StayLow-Optionsscheinen auf die Basiswerte Gold, Silber und Öl mit Laufzeiten bis 16. Dezember 2011 beziehungsweise 16. März 2012. Das Prinzip dieser Scheine ist besonders einfach: Kostet der jeweilige Basiswert bis zum endgültigen Bewertungstag stets mehr (StayHigh-Variante) respektive weniger (StayLow-Option) als die jeweilige Totalverlust-Schwelle, erhält der Anleger zehn Euro zurück. Wenn der Basiswert die Knock-out-Schwelle auch nur berührt, geht der Anleger leer aus beziehungsweise erhält er aus steuerlichen Gründen 0,001 Euro zurück. Noch riskanter sind die Scheine mit den Namen Duo-StayHigh respektive Duo-StayLow, die sich auf zwei Basiswerte beziehen. Etwas weniger spekulativ sind die Papiere der Variante End-High beziehungsweise End-Low. Bei diesen Scheinen ist es nur wichtig, dass der Basiswert an dem bestimmten Stichtag mehr respektive weniger kostet als die Totalverlust-Schwelle. Für diese Variante bietet die Société Générale derzeit keine Papiere an.
Allgemein gilt: Wegen der extrem hohen Gefahr des Totalverlusts, ist für die meisten exotischen Scheine ein hohes Maß an Börsenerfahrung nötig, auch wenn die Papiere vergleichsweise einfach funktionieren. Deshalb sollten auch nur geringe, jederzeit zu verkraftende Summen gewettet werden. Der Discount-Broker Flatex hat in Abstimmung mit der Société Générale passende Free-Trade-Aktionen für den außerbörslichen Direkthandel im Programm. Allerdings muss der Investor dabei mindestens einen Betrag von 1.000 Euro einsetzen, da die Transaktion bei einer geringeren Orderhöhe ansonsten mit den üblichen Transaktionsgebühren abgerechnet wird.
Für die genannte Anlegergruppe sind nach Ansicht der Experten folgende Papiere interessant: Der bereits am 16. Dezember fällige StayHigh-Schein (WKN SG2 LQM) auf Silber. Der Bewertungstag ist Freitag, 9. Dezember, und die Totalverlust-Schwelle beträgt 30 Dollar je Feinunze Silber (31,1 Gramm). Die weiteren vier Scheine sind jeweils am 16. März 2012 fällig und werden am 9. März 2012 bewertet. Der StayHigh (WKN SG2 LQS) auf Gold ist mit einer KO-Schwelle von 1.475 Dollar pro Feinunze ausgestattet. Beim StayLow (WKN SG2 LQ1) auf Gold beträgt diese Marke 2.050 Dollar. Der StayHigh (WKN SG2 LQP) auf Silber weist eine Totalverlust-Schwelle von 23 Dollar aus und der StayLow (WKN SG2 LQY) auf Silber von 40 Dollar.
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