Börsenwelt Presseschau I: Fresenius Medical Care und Fresenius unter der Lupe.
Börse.de jubelt: Fresenius Medical Care ist sehr gut. Der Aktionärsbrief jubelt: Besser als Fresenius geht es nicht. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse.de erklären, Fresenius Medical Care (FMC) ist Weltmarktführer für Produkte und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen und betreibt nach der soeben abgeschlossenen Übernahme des Konkurrenten Liberty Dialysis Holding weltweit mehr als 3100 Dialyse-Kliniken. Da die Menschen immer älter werden, ist diese Blutwäsche ein Wachstumsmarkt. Die Zahl der Patienten soll sich bis zum Jahr 2020 auf vier Millionen verdoppeln. Dabei laufen die Geschäfte von FMC bereits jetzt ausgezeichnet, wie die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres erneut belegen. Als Investment kann FMC sowohl mit der besonders niedrigen Verlust-Ratio von lediglich 1,57 als auch mit dem durchschnittlichen Kursgewinn von 15 Prozent pro anno in den vergangenen zehn Jahren überzeugen. Wegen des marginal schwächeren Monats Mai liegt jetzt ein Kaufsignal vor, das Anleger zum Einstieg nutzen sollten. Das Kursziel bis zum Jahr 2017 beträgt 105 Euro.

Der Aktionärsbrief: Fresenius ist das Beste
Die Experten des Aktionärsbriefes haben Fresenius zum "Bullen der Woche" gekürt, denn "besser geht's nicht". Der Vorstand des Gesundheitskonzerns erhöhte die Ziele für das laufende Jahr. Anstatt eines währungsbereinigten Umsatzanstieges von zehn bis 13 Prozent erwartet er nun einen Zuwachs von zwölf bis 14 Prozent. Der währungsbereinigte Gewinn soll anstatt um zwölf bis 15 Prozent nun um 14 bis 16 Prozent zulegen. Ein Grund dafür ist die besonders gute Entwicklung bei der Tochterfirma Kabi in den USA. Dort wird das Angebot an intravenös verabreichten Arzneimitteln knapp, weshalb Kabi höhere Preise verlangt und die Gewinnspanne von 19,5 auf 20,5 Prozent erhöhen möchte. Deshalb bleibt Fresenius ein Basisinvestment im DAX.
Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:
Im spekulativ ausgerichteten Musterportfolio sind die 3.000 Vorzugsaktien von Villeroy & Boch mit einem Gewinn von fünf Prozent zu 6,95 Euro ausgestoppt worden. Die Verantwortlichen möchten nun 1.500 dieser Anteile zu höchstens 6,60 Euro wieder einbuchen.
Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot möchten 70 Anteile von Fresenius und 100 Aktien der Tochterfirma Fresenius Medical Care einbuchen.
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