Werner Sperber
Börse Online hält die Aktie von First Sensor fundamental und charttechnisch für aussichtsreich. Aktien-Strategie freut sich über die jüngst starke Kursentwicklung von ADVA Optical Networking, mahnt allerdings nun zur Vorsicht. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse Online erklären: Die Ende September getätigte Übernahme der Sensortechnik-Sparte von Augusta Technologie durch First Sensor bringe First Sensor einen großen Schritt weiter. Der Umsatz werde sich auf 115 Millionen Euro im Jahr mehr als verdoppeln. Der Vorstand von First Sensor möchte die Herstellung von optischen Sensoren und Drucksensoren an einem Ort konzentrieren und modernisieren. Auch die Erweiterung des Systemgeschäfts soll die Profitabilität deutlich erhöhen. Charttechnisch hat die Notierung die mittelfristige Abwärtstrendlinie überwunden. Risikobereite Anleger sollten die Anteile deshalb mit einem Kursziel von 12,50 Euro und einem Stoppkurs bei 8,70 Euro kaufen.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Egmond Haidt, Verantwortlicher für das Basis-Musterportfolio, hat 25 Anteile von Apple zu 292,37 Euro aufgenommen (Stoppkurs bei 248,50 Euro), 50 Aktien von International Business Machines IBM zu 129,59 Euro (Stoppkurs bei 109,75 Euro), 250 Titel von Starbucks zu 30,51 Euro (Stoppkurs bei 24,90 Euro) und 75 Anleihen (WKN A1G WCF) von Fresenius zu 102 Euro (Stoppkurs bei 85 Euro) aufgenommen. Nun möchte er noch 125 börsennotierte Fonds (ETF; WKN DBX 1DA) auf den DAX einbuchen.
Stefan Otto, zuständig für das Nebenwerte-Musterdepot, hat 60 Papiere von KWS Saat zu 148,90 Euro eingebucht (Stoppkurs bei 133 Euro), 6.000 Anteile von Splendid Medien zu 1,26 Euro (Stoppkurs bei 0,97 Euro) und 600 Vorzugsaktien von Westag & Getalit zu 18 Euro (Stoppkurs bei 15,70 Euro). Nun möchte er noch 590 Titel von Drillisch zu höchstens 8,50 Euro aufnehmen, 530 Papiere von Freenet zu maximal 9,50 Euro und 7.000 Anteile von IVU Traffic für nicht mehr als 1,25 Euro.
Daniel Saurenz, Betreuer des Zertifikate-Musterportfolios hat seine 80 Korridor-Bonus-Zertifikate (WKN SG2 EBT) auf den DAX, seine 100 Zertifikate (WKN ABN 1EJ) auf den Index CASE 30 und seine 700 Discount-Zertifikate (WKN CM8 0ET) auf die Société Générale jeweils mit einem Verlust sowie seine 2.000 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 CLC) auf Silber und seine 600 Call-Optionsscheine (WKN DE3 F3Q) auf den selben Basiswert jeweils mit Gewinn ausgebucht. Dafür hat er 250 Bonus-Zertifikate (WKN CK3 1EV) auf Daimler zu 35,53 Euro eingebucht (Stoppkurs bei 26,20 Euro), 400 Bonus-Zertifikate (WKN CK3 1ZQ) auf ThyssenKrupp zu 19,98 Euro (Stoppkurs bei 14,90 Euro) und 1.800 Discount-Put-Optionsscheine (WKN BN9 0PT) auf den DAX zu 3,85 Euro (Stoppkurs bei 1,45 Euro). Nun möchte er noch seine 2.500 Call-Optionsscheine (WKN CM8 6PL) auf Öl der Sorte Brent mit Gewinn ausbuchen. Dafür möchte er 1.000 Call-Optionsscheine (WKN BD1 DVP) auf BASF zu höchstens 3,90 Euro aufnehmen, 1.000 Call-Optionsscheine (WKN BD1 DWE) auf BMW zu maximal 3,78 Euro und 600 Bonus-Zertifikate (WKN TB6 VXP) auf Klöckner & Co für nicht mehr als 10,20 Euro.
Aktien-Strategie: Vorsicht bei ADVA
Die Aktie von ADVA Optical Networking hat sich seit Anfang Oktober aufgrund der starken Quartalszahlen und der positiven Prognose um 40 Prozent verteuert. Die Experten von Aktien-Strategie gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Bandbreite im Telekommunikationsmarkt unabhängig von der Konjunktur steigen dürfte. Deshalb gilt das Geschäftsmodell des Netz-Austrüstungskonzerns als wenig zyklisch. Fundamental könnte die Notierung bis auf 4,50 Euro zulegen. In einem sich eintrübenden Marktumfeld könnten die Anleger aber auch auf Gewinnmitnahmen setzen. Deshalb sollten investierte Anleger nun zumindest einen engen Stoppkurs setzen.
Änderung im Musterdepot von Aktien-Strategie:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten ihre 1.500 Anteile von Kontron ausbuchen.
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