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Börsenwelt Presseschau I: Die Schuler AG und Infineon Technologies unter der Lupe

Werner Sperber

Fuchs Kapitalanlagen stuft ein Investment in die Schuler AG zwar als risikoreich aber auch als sehr chancenreich ein. Der Frankfurter Börsenbrief freut sich über die jüngste Kurskorrektur bei Infineon Technologies. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.

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Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen zitieren die Verantwortlichen bei der Schuler AG, welche den Konzern als Technologieführer für  Umformtechnik bezeichnen. Mit Pressensystemen für hochfeste Stähle und faserverstärkte Kunststoffe ist die Gesellschaft auch im Leichtbau positioniert. Nach den verlustreichen Geschäftsjahren 2008/2009 und 2009/2010 ist der Konzern in dem Ende September abgelaufenen Fiskaljahr 2010/11 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von (Rekord)-Auftragszahlen zu Umsatz, von 1,38 wies zuletzt auf ein vorerst weiterhin hohes Wachstum hin. Der Vorstand erwartet für das Wirtschaftsjahr 2013/14 einen Umsatzanstieg auf 1,2 Milliarden Euro und eine EBITDA-Marge, die von neun auf zehn Prozent zulegt. Um dieses Ziel zu erreichen, führt Schuler alleine im laufenden Kalenderjahr zehn neue Produkte ein, möchte Angebote standardisieren und in der Volksrepublik China weiter wachsen. Der Aktienkurs dieses Nebenwertes ist von der Konjunktur abhängig und daher stark zyklisch. Daher ist ein Investment zwar risikoreich, angesichts des günstigen KGV von 10 für das Geschäftsjahr 2011/12 sowie der attraktiven Dividendenrendite von 2,4 Prozent auch sehr chancenreich. Das Kursziel beträgt 18,60 Euro und der Stop-Loss sollte bei 13,18 Euro gesetzt werden.


Der Frankfurter Börsebrief: Die Konsolidierung bei Infineon nutzen

Die Kunden des Halbleiter-Konzerns Texas Instruments haben ihre Lagerbestände im ersten Quartal 2012 zwar noch nicht wieder erhöht, was zu sinkenden Umsätzen und Gewinnen für den Chip-Hersteller geführt hat. Allerdings erklären die Experten des Frankfurter Börsenbriefes, dass die Kunden ihre Lagerbestände vorerst auch nicht weiter gesenkt haben. In einer so stark zyklischen Branche wie dem Chipsektor ist schon diese Bodenbildung eine Basis, auf die Anleger frühzyklisch bauen können. Infineon Technologies hat mit der Abtrennung von Qimonda (Produzent von Speicherchips) den zyklischsten Bestandteil des Geschäfts abgegeben. Heute ist die einstige Siemens-Tochterfirma ein Spezialist für Halbleiter für Sicherheitsanwendungen, Industrieelektronik, Chipkartentechnik und Automotive. Infineon möchte dabei Chips verkaufen, die zur Energieeffizienz, Sicherheit und Mobilität beitragen. Damit arbeitet der Konzern in Schlüsselbereichen der Gesellschaft. Derzeit konsolidiert der Aktienkurs, was Anleger mit einem Anstieg bis zu einer Notierung von 7,21 Euro, bei einem Kursziel von zehn Euro und einem Stoppkurs bei 6,18 Euro nutzen sollten.

Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:

Die Verantwortlichen für das kurzfristig ausgerichtete Musterportfolio haben 555 Anteile von Dell zu 12,363 Euro eingebucht.

Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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