Werner Sperber
ÖkoInvest zieht eine erfolgreiche Bilanz für die Umweltbank. Der Austria Börsenbrief hat passende Derivate für gute Gewinne bei einem seitwärts laufenden Goldpreis parat. Der Zertifikate und Optionsscheine Trader will mit Derivaten auf die Vorzugsaktie von Volkswagen Gewinne einfahren - egal ob der Kurs sinkt oder steigt. Der CdC Aktiensnapshot fühlt einen starken Puls bei Pulsion Medical Systems.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von ÖkoInvest sind mit den Zahlen der Umweltbank für das erste Halbjahr 2010 so zufrieden, dass sie die Aktie weiterhin zum Kauf empfehlen. Vorstandsvorsitzender Horst Popp meldete unter dem Titel "Grün und erfolgreich" einen Anstieg der Kundenzahl von 4,7 Prozent auf 83.174. Die Einlagesumme erhöhte sich um mehr als acht Prozent auf 1,08 Milliarden Euro. Das Volumen der in Anspruch genommenen Kredite, vor allem für Solaranlagen und ökologische Bauten, stieg um 18 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Der Gewinn legte dabei um 37 Prozent auf 5,4 Millionen Euro zu.

Der Austria Börsenbrief: Hohe Seitwärtsrendite mit Gold
Das Vertrauen in die Papiergeld-Währungen wird langfristig weiter sinken, vermuten die Experten des Austria Börsenbriefes. Deshalb dürfte die Nachfrage nach Gold, und somit in den nächsten zwei bis drei Jahren wohl auch der Preis, steigen. Auf Sicht der nächsten Monate könnte die Notierung allerdings in dem aktuellen Seitwärtstrend verharren. Bei einem solchen Szenario lässt sich am besten mit Bonus-Zertifikaten profitieren. Vorsichtige Investoren sollten das am 22. Juni 2011 fällige, währungsgesicherte Capped Bonus-Zertifikat (WKN AA2 D6T) der Royal Bank of Scotland auf Gold kaufen. Der Emittent bezahlt 155 Euro zurück, sofern der Preis für eine Feinunze Gold bis dahin nicht 1.000 Dollar oder weniger gekostet hat. Risikobereitere Anleger sollen das am 24. Juni 2011 ablaufende Bonus-Zertifikat (WKN SG1 RJ6) der Société Générale auf Gold kaufen, das zu 180 Euro getilgt wird, wenn der Goldpreis während der Laufzeit nicht auf die Schwelle von 1.100 Dollar je Unze oder darunter fällt.
Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: Bergauf, bergab mit VW gewinnen
Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader empfehlen den endlos laufenden Wave-Call-Optionsschein (WKN DB9 R5P) der Deutschen Bank auf die Vorzugsaktie (WKN 766 403) von Volkswagen zum Kauf. Der Schein weist eine Basis bei 72,22 Euro, eine Knock-out-Schwelle bei 75,65 Euro und einen Hebel von derzeit 14,7 aus. Der Kurs der Vorzugsaktie ist seit Ende 2008 langsam aber stetig und geprägt von größeren Schwüngen gestiegen. In jüngster Zeit rutscht er jedoch etwas kraftlos auf eine Unterstützungslinie bei 78 Euro ab. Dort wird demnächst auch die Aufwärtstrendlinie helfend vorbeilaufen. Halten diese Unterstützungen jedoch nicht, sind Notierungen möglich, die auf zunächst rund 73,50 Euro abrutschen. In diesem Fall raten die Experten zum Einstieg in den open-end Wave-Put (WKN DE2 VWS), ebenfalls der Deutschen Bank. Dieser Schein weist eine Basis bei 87,93 Euro, eine Knock-out-Schwelle bei 83,60 Euro und einen Hebel von aktuell 7,1 auf.
Der CdC Aktiensnapshot: Bei Pulsion schlägt der Gewinnerpuls
Pulsion Medical Systems hat die Trendwende geschafft, wie die guten Halbjahreszahlen sowie die angehobene Prognose nach Ansicht der Experten von CdC Aktiensnapshot belegen. Die Aktie hat darauf zwar bereits mit einem kräftigen Kurssprung reagiert, doch angesichts weiteren Wachstumspotentials und neuer Produktentwicklungen bleibt Pulsion interessant. Das Unternehmen hat sich auf medizinische Diagnose- und Therapiesysteme spezialisiert, welche vor allem als gering- und nicht-invasive Patientenüberwachungs- und Diagnosesysteme auf Intensivstationen zum Einsatz kommen. Ein hoher Anteil der Umsätze stammt zudem aus dem regelmäßigen Geschäft mit Einmalartikeln wie Kathetern und Sonden. Das Jahr 2009 war durch einen Schwenk der Vertriebsstrategie sowie verschiedene Kostensenkungen gekennzeichnet, welche dem Unternehmen zum Turnaround verhalfen. Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Umsatz um 9,5 Prozent auf 15 Millionen Euro. Das EBIT legte im Jahresvergleich um 120 Prozent auf 2,2 Millionen Euro zu. Daraufhin erhöhte der Vorstand die Prognose für 2010. Demnach soll der Umsatz nun um acht bis zehn Prozent steigen und das EBIT mindestens vier Millionen Euro betragen. Mittelfristig sollen die Erlöse im zweistelligen Prozentbereich zulegen und die EBIT-Marge 20 Prozent erreichen.
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