Börse Online: Krones ab 2010 wieder „back in total black”
Volker Kronseder, Großaktionär und Vorstandsvorsitzender von Krones, hat jüngst weitere 67.500 Krones-Anteilscheine für knapp zwei Millionen Euro gekauft. Die Kurse sind gestiegen, weil Analysten positive Kommentare zum Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen abgegeben und ihre Kursziele erhöht haben. Der Hintergrund dazu ist, dass Krones zwar auch unter der Rezession leidet und das laufende Jahr mit einem Verlust abschließen wird, doch Finanzvorstand Hans-Jürgen Thaus verspricht: „2010 sind wir zurück in den schwarzen Zahlen – operativ und nach Steuer.“ Die Experten von Börse Online stellen zudem fest, dass die Aktie den zwei Jahre andauernden Abwärtstrend verlassen hat und sich in einem stabilen mittelfristigen Aufwärtstrend befindet. Mit einem Kursziel von 40 Euro und einer Absicherung bei 25,40 Euro sind die Aktien demnach kaufenswert.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Die Verantwortlichen für das Trend-Musterportfolio warten eine Ausweitung der aktuellen Korrektur oder eine Bodenbildung des DAX ab. In der vergangenen Woche haben sie jedoch noch 300 Aktien von Hannover Rück zu 28,75 Euro eingebucht. Im konservativen Musterdepot ist der Bestand an Schatzanweisungen des Freistaates Bayern zu 103,24 Euro ausgebucht worden. Dafür sind 150 börsennotierte Indexfonds (WKN DBX 1DA) der Deutschen Bank auf den DAX zu 53,75 Euro aufgenommen worden. Die Betreuer des dynamisch ausgerichteten Musterdepots gehen zwar noch von einigen weiteren positiven Wochen an den Börsen aus, wollen aber dennoch 2.500 Capped Put-Optionsscheine (WKN CM7 JBB) der Commerzbank auf den DAX zu höchstens 2,40 Euro als Absicherung gegen sinkende Notierungen einbuchen. Im ausgewogenen Musterdepot sind 210 Anteilscheine von BayWa zu 22,45 Euro aufgenommen worden. Ebenfalls als Absicherung sollen nun 50 Reverse-Bonuszertifikate (WKN CM1 JKG) der Commerzbank auf den DAX zu mindestens 111 Euro eingebucht werden, was einem DAX-Stand von höchstens rund 5.100 Zählern entsprechen würde.
Global Performance: Analytik Jena ist fundamental und charttechnisch ein Kauf
Aufgrund der Übernahmen von Cybio und Biometra ist der Umsatz von Analytik Jena im dritten Fiskalquartal gestiegen, die Gewinne sind allerdings aus dem gleichen Grund gesunken. Die Experten von Global Performance haben daraufhin ihre Gewinnschätzungen für das laufende Geschäftsjahr etwas gesenkt, dennoch glauben sie weiter an Umsatz- und Gewinnwachstum ihres Musterdepotwertes. Beispielsweise gibt es bei Laborausrüstungen Nachholbedarf in den Schwellenländern. Die Aktie ist fundamental sehr günstig und bewegt sich charttechnisch in einem Aufwärtstrend. Damit sind die Anteilscheine weiter kaufenswert.
Der Aktionärsbrief: Geneart generiert ab 2010 wieder starkes Wachstum
Geneart ist ein deutscher Weltmarktführer, den derzeit noch keiner auf der Rechnung hat. Das könnte sich nach Ansicht der Experten des Aktionärsbriefs aber schon bald ändern. Seit dem Markteintritt im Jahr 2000 hat sich das Unternehmen zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und zu einem weltweit führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie. In den vergangenen vier Jahren hat der Konzern seinen Umsatz um durchschnittlich 58 Prozent pro Jahr auf 15,7 Millionen Euro im Jahr 2008 gesteigert. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes erwartet der Vorstand für das laufende Jahr mindestens Umsätze auf Vorjahresniveau und schwarze Zahlen. Dazu dürfte auch der neue Kunde Actelion verhelfen, der mit den Geneart-Lösungen effizienter und kostengünstiger arbeiten kann. Jeder neue Auftrag wirkt sich postiv auf die Notierungen von Geneart aus, wobei die derzeitige Bewertung moderat ist. Allein der Buchwert liegt schon bei 4,52 Euro je Aktie, die Eigenkapitalquote bei 88 Prozent und der Bargeldbestand bei fünf Millionen Euro netto. Ab Kursen von sechs Euro würde ein technisches Kaufsignal ausgelöst und die Experten legen den „fairen Wert“ auf neun Euro fest. Sie raten deshalb mit einem Stoppkurs bei 4,80 Euro zum Kauf.
Änderung im spekulativ ausgerichteten Musterdepot des Aktionärsbriefes:
Die Verantwortlichen wollen 1.000 Anteilscheine von Geneart einbuchen.
Trade24.de: Guten Zahlen folgen gute Kurse von Wirecard
Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat die Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 17,4 Prozent auf 103,6 Millionen Euro, das EBIT um 15,3 Prozent auf 25,6 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Markus Braun: „Dank unserer guten Positionierung konnten wir uns in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld deutlich stärker als der Markt entwickeln. Wir werden unsere Wachstumsstrategie im europäischen und asiatischen Markt weiter vorantreiben.“ Braun geht für das Gesamtjahr weiterhin von einem EBIT-Wachstum von zehn bis 25 Prozent aus. Die Experten von Trade24.de erachten diese Halbjahreszahlen als gut. Zudem zieht auch der Gesamtmarkt wieder an. Deshalb empfehlen sie die Wirecard-Aktie als „Top-Favorit spekulativ“ zum Kauf. Die Anteilscheine zeigen relative Stärke, der Intraday-Chart ist annehmbar und die Handelsumsätze sind relativ hoch. Der anfängliche Stopp-Loss sollte bei 7,30 gesetzt werden.
Änderung im Musterdepot des Chart Trader:
Die Verantwortlichen haben 253 börsennotierte Indexfonds (WKN ETF 001) von Comstage auf den DAX zu 51,80 Euro aufgenommen.