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Börsenwelt Presseschau: BMW, ADVA Optical Networking, COR + FJA und Einhell unter der Lupe

Werner Sperber

TradeCentre fährt auf BMW als "Aktienbullen der Woche" ab. Der Zertifikate + Optionsscheine Trader sieht steigende Kurse bei ADVA Optical Networking und hat ein passendes Derivat parat. Der CdC Aktiensnapshot spekuliert auf die gute Turnaroundchance von COR + FJA. Der Austria Börsenbrief steht auf Einhell Germany. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von TradeCentre haben BMW erklären: Deutsche Automobilaktien durchlaufen gerade eine Neubewertungsphase, weil die Konzerne weltweit deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen werden. Während noch vor einigen Jahren eine Million abgesetzte Autos im Jahr als ambitionierte Zielgröße der drei großen Premiummarken Audi, Mercedes und BMW gegolten hat, wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2020 auf etwa zwei Millionen verkaufte Pkws jährlich verdoppeln. Deutschland profitiert als "Autofabrik der Welt" in vollem Ausmaß vom nachhaltigen Absatzwachstum in Asien und bald auch wieder in den USA. gekürt. BMW ist ein führender Anbieter in einem wachsenden Markt und der "Aktienbulle der Woche". Analysten schätzen das KGV für 2012 auf 9, was günstig ist. Spätestens im Jahr 2012 dürfte der Aktienkurs von BMW dreistellig sein.

Änderung im Realdepot des TradeCentre:

Die Verantwortlichen für das Realgeld-Portfolio haben 1.000 von insgesamt 1.500 Anteilscheinen von United Internet mit einem Gewinn von 20 Prozent zu 12,15 Euro verkauft.


Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: ADVA sieht gut aus    

Der Aktienkurs von ADVA Optical Networking hat die obere Begrenzungslinie eines mittelfristigen Aufwärtstrendkanals überwunden, wobei der Handelsumsatz mit den Anteilscheinen hoch war. Der ehemalige Widerstand erwies sich zudem als Unterstützung. Aktuell verläuft diese Unterstützung bei 7,15 Euro. Nach Ansicht der Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader dürfte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen. Sie leiten ein erstes Kursziel von 8,68 Euro ab. Der Stoppkurs sollte bei 6,90 Euro gesetzt werden. Risikobereite Anleger sollten den endlos laufenden Call-Optionsschein (WKN DE4 1GQ) der Deutschen Bank auf ADVA kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 5,52 Euro, einer Knock-out-Schwelle bei 6,10 Euro und einem Hebel von derzeit 3,4 ausgestattet.

Änderungen im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen 1.397 Call-Optionsscheine (WKN DE4 1GQ) auf ADVA Optical Networking zu höchstens 1,95 Euro aufnehmen und bei 1,20 Euro absichern sowie 1.455 Bull-Zertifikate (WKN CM7 S9Q) auf Nordex zu maximal 2,12 Euro einbuchen und den Stoppkurs bei 1,40 Euro setzen.


Der CdC Aktiensnapshot: COR & FJA kriegt die Kurve

Nach Ansicht der Experten von CdC Aktiensnapshot bietet eine Anlage in de Aktien von COR & FJA eine gute Turnaround-Chance, deren Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren aufgrund der Vorgaben durch "Solvency II" sowie "SEPA" stimmen sollte. Die Experten schätzen, dass das Management in Kürze die guten Aussichten in die Prognose für das laufende Jahr einfließen lassen wird. Anschließend dürfte der Aktienkurs die mehrjährige Seitwärtsbewegung verlassen und als Nachzügler endlich den Aufschwung an den Börsen nachholen. COR & FJA entstand Ende des Jahres 2009, als sich die beiden Software-Unternehmen FJA AG und COR AG Financial Technologies zu einem der führenden Software- und Beratungsunternehmen für Versicherungen sowie für Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge und Banken zusammenschlossen. In den nächsten beiden Jahren sollen größere Synergien den Gewinn erhöhen. Das neue Unternehmen bietet neben Standardsoftwareprodukten auch fachliche und technische Beratungsdienstleistungen an zahlreichen Standorten in Deutschland an. Tochtergesellschaften existieren in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien und den USA. Die Chancen für die nächsten Jahre begründen sich auch durch "Solvency II" und "SEPA". "Solvency II" gilt als Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa, vor allem bezüglich der Solvabilitätsvorschriften für die Eigenkapitalausstattung von Versicherungskonzernen, soll also ähnlich wirken wie die von den Banken beschlossenen Vorgaben von "Basel II". Um diese Solvenz-Risiken zu kalkulieren, brauchen die Konzerne spezielle Software, etwa von COR & FJA. Die Einführung einer Standardsoftware dauert etwa ein Jahr. "SEPA" (Das Projekt "Single Euro Payments Area" für einen europaweit einheitlichen Zahlungsraums für Transaktionen in Euro) soll in Deutschland bis zum Jahr 2013 abgeschlossen werden. Allerdings haben etliche kleinere Banken dieses Zahlungsverkehrssystem bislang noch nicht eingeführt. COR & FJA bietet diesbezüglich fachliche und technische Beratung, ein Vollbankensystem (MBS Open) und die COR.FJA Banking Suite an.


Der Austria Börsenbrief: Einhell ist vorzüglich und unterbewertet   

Das Geschäft in den Baumärkten läuft nach wie vor stark und die konjunkturelle Erholung im Kernmarkt von Einhell Germany, also in Deutschland, schreitet nach Ansicht der Experten des Austria Börsenbriefes weiter voran. Zudem hat der Anbieter von Motorwerkzeugen und Gartengeräten für den Hausgebrauch die Prognose für 2010 im November und im Dezember angehoben. Nun erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg von 14 Prozent auf 360 Millionen Euro und die Experten schätzen den Gewinnsprung auf 39 Prozent respektive das Ergebnis pro Anteilschein auf vier Euro. Das würde einem KGV von lediglich 10 entsprechen. Die wirtschaftliche Erholung in Osteuropa geht weiter und die Perspektiven in Südamerika sind hervorragend. Da das Management für das laufende Jahr von einem Erlöszuwachs von fünf bis zehn Prozent ausgeht, dürften demnach auch die Erträge weiter steigen und das KGV noch niedriger werden. Zudem beträgt der Buchwert des bilanziell soliden Konzerns zum Ende des dritten Quartals 2010 hohe 35,70 Euro. Der aktuelle Aktienkurs liegt also nur etwas höher. Auch die Insider vertrauen auf die starke Entwicklung von Einhell Germany, wie die jüngsten Käufe nahelegen. Die Vorzugsaktien sind also unterbewertet und das Kursziel beträgt 50 Euro.

Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das international ausgerichtete Musterportfolio wollen 400 Vorzugsaktien von Einhell Germany zu höchstens 40 Euro aufnehmen.

Änderungen im Musterdepot des Chart Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio erhöhen ihr Limit für die Aufnahme von nur mehr 395 anstatt der ursprünglich geplanten 590 Anteilscheine von E.on von 23,80 Euro auf 24,80 Euro. Zudem wollen sie nun 185 Vorzugsaktien von Drägerwerk zu höchstens 60,50 Euro einbuchen und bei 54,10 Euro absichern.

Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:

Die Verantwortlichen für das kurzfristig ausgerichtete Musterportfolio haben 17.000 Call-Optionsscheine (WKN CG8 ARG) auf Electronic Arts zu 0,17 Euro aufgenommen.

Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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