BMW im China-Rausch
Für die deutschen Autobauer wird China zur Goldgrube: BMW rechnet 2012 im Reich der Mitte mit einem Absatz von einer Million Luxuskarossen. Ursprünglich wurde dieses Ziel für 2022 ausgegeben.
BMW geht von einer weiter steigenden Nachfrage nach Luxusautos in China aus. Der Autokonzern rechnet nach einem Bericht der Automobilwoche damit, dass wegen der starken Nachfrage bereits in diesem Jahr die Marke von einer Million verkaufter Premiumfahrzeuge der verschiedenen Hersteller in China geknackt wird. Noch vor knapp zwei Jahren hatte BMW diese Schwelle erst für das Jahr 2022 erwartet.
Dynamisches Wachstum
"In den kommenden fünf bis zehn Jahren erwarte ich weiterhin ein solides Wachstum des Marktes", sagte Christoph Stark, China-Chef von BMW. Auch wenn keine Steigerungsquoten von bis zu 70 Prozent wie bisher erreicht würden, werde China weiterhin zu den Märkten mit dem größten Wachstum zählen.
Hohe Investitionen
Daher baut BMW seine Kapazitäten an den beiden chinesischen Werken Tiexi und Dadong weiter aus. Mittelfristig sollen in China bis zu 400 000 Autos jährlich gebaut werden können. BMW und Mini haben in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 knapp 193 000 Fahrzeuge in China inklusive Taiwan und Hongkong abgesetzt, das entspricht einem Plus von 27,7 Prozent im Jahresvergleich.

Aktie günstig
Die Aktie von BMW ist mit einem 2012er KGV von 8 nach wie vor günstig. Langfristig orientierte Anleger greifen zu. Das Kursziel des AKTIONÄR liegt bei 80 Euro. Ein Stopp für Neueinsteiger bietet sich knapp unter dem letzten Tief bei 52,50 Euro an.
mit Material von dpa-AFX
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