BMW, Daimler und VW unter Druck: Störfeuer aus China
Die Aktien der deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen stehen zum Wochenauftakt deutlich unter Beschuss. Hintergrund ist eine Negativmeldung aus China sowie ein Analystenkommentar. Wie geht es jetzt weiter?
Die Aktien der deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen - die Wolfsburger haben am Freitag starke Zahlen vorgelegt - präsentieren sich zum Wochenauftakt deutlich schwächer. Der Hintergrund ist schnell gefunden: eine Negativmeldung aus China.
Berichten zufolge will die chinesische Regierung keine ausländischen Anbieter mehr für Dienstwagen der Beamten auf der Provinzebene zulassen. Die Regierung habe die Anbieter von den Einkaufslisten gestrichen. Für die deutschen Autobauer würde damit ein bedeutender Markt verschwinden. Die Aktien der chinesischen Autobauer wie Dongfeng Automobile konnten im Zuge der Berichte heute in Hongkong dagegen deutliche Gewinne verbuchen.
Doch damit noch nicht genug: So hat JPMorgan den Autosektor auf "Neutral" von "Overweight" gesenkt.

Drei Top-Werte
BMW, Daimler und VW haben heute einen Dämpfer verpasst bekommen. Doch selbst wenn die Berichte zutreffen sollten, ändert das nichts an den positiven langfristigen Aussichten der drei Autobauer. Investierte Anleger bleiben deshalb am Ball.
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