BMW, Daimler und VW trumpfen in den USA auf
Die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen haben ihren US-Absatz im März wieder einmal gesteigert – zum Teil deutlich. Besonders erfolgreich war VW mit der auf den US-Markt zugeschnittenen Version des Passat. Im Blick steht außerdem die Hauptversammlung von Daimler.
Für die deutschen Autobauer läuft es wie am Schnürchen. BMW, Daimler und Volkswagen haben im März deutlich mehr Autos in den USA verkauft. Die höchsten Zuwachsraten hat dabei VW verzeichnet. Der Absatz der Wolfsburger schoss um 35 Prozent auf 36.588 Autos in die Höhe. Besonders erfolgreich verlief der Verkauf des neu eingeführten US-Passat mit gut 10.000 verkaufen Einheiten. In den ersten drei Monaten erhöhte sich der Gesamtabsatz um 41 Prozent auf 94.373 Autos.
BMW meldet Absatzplus
Auch BMW ließ sich nicht lumpen. Die Münchner haben im März 29.806 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini in den USA verkauft - ein Plus von 13 Prozent. Der Absatz im ersten Quartal stieg um 17 Prozent auf 75.729 Einheiten. Rekord!
Auch bei Daimler läuft es
Für Daimler lief es ähnlich gut. Im März stiegen die Verkäufe der Marken Mercedes-Benz (inklusive Sprinter) und Smart um 13 Prozent auf 25.508 Fahrzeuge. Die Kernmarke Mercedes-Benz setzte 23.134 (plus acht Prozent) Autos ab.
Daimler HV
Wie Konzernchef Dieter Zetsche im Rahmen der heutigen Hauptversammlung sagte, sei das Unternehmen auf dem Weg zur Bestform, aber noch nicht am Ziel. "Wir trauen uns noch mehr zu, das gilt auch für den Aktienkurs." Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg von Januar bis Ende März um zwölf Prozent auf über 340.000 Fahrzeuge. Das Geschäftsfeld erzielte damit das beste erste Quartal und im März den stärksten Verkaufsmonat aller Zeiten. Die weltweiten Pkw-Märkte dürften in diesem Jahr um vier Prozent wachsen. "Bei Mercedes ist Musik drin, wir wollen darüber liegen", sagte der Manager und bekräftigte die Absatzprognose für Mercedes-Benz Cars. Das Geschäftsfeld geht davon aus, den Rekordabsatz von 2011 in diesem Jahr übertreffen zu können.

Starkes Trio
Die neusten US-Zahlen beweisen wieder eindrucksvoll, dass sich die deutschen Autobauer voll auf Kurs befinden. DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für die BMW-Aktie fest. Auch bei Daimler können Anleger angesichts der üppigen Dividendenrendite und der günstigen Bewertung weiterhin zugreifen. DER AKTIONÄR bestätigt außerdem die Kaufempfehlung für VW.
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