BMW, Daimler und VW im Analystencheck
Die Aktien von BMW, Daimler und VW hatten in den letzten Tagen keinen leichten Stand und haben zum Teil deutlich an Boden verloren. Nun hat sich die britische Investmentbank Barclays zu Wort gemeldet und die Autobauer genauer unter die Lupe genommen.
In den letzten Tagen hatten die Aktionäre von BMW, Daimler und VW wenig Grund zur Freude: Die Aktien der deutschen Autobauer sind durch die Bank unter die Räder gekommen. Heute steht der Sektor nach einer Sektorenstudie der Investmentbank Barclays im Blick.
Trotz düsterer Kommentare aus der europäischen Automobilindustrie scheine der Preisdruck in der Branche zuletzt nicht zugenommen zu haben, so Barclays-Analyst Michael Tyndall. Die relative Preisstabilität sei auch Ausdruck der nicht überbordenden Produktionskapazitäten. Die europäischen Autoaktien notierten derzeit durchschnittlich 42 Prozent unter dem Gesamtmarkt und seien damit nicht gerade teuer. Sinkende Gewinne der Unternehmen signalisierten aber, dass es noch zu früh zum Kaufen sei.
Als sichere Brancheninvestments nannte der Experte die Papiere von BMW und VW. Das Rating für die BMW-Aktie lautet unverändert "Overweight" mit einem Kursziel von 85 Euro. Auch für die Volkswagen-Vorzugsaktien hat der Experte die Einstufung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 195 Euro belassen. Die Daimler-Aktie wurde von Barclays zuletzt mit "Equal Weight" eingestuft und das Kursziel leicht auf 47 Euro gesenkt.

Aussichtsreich
Klar ist: Den europäischen Autobauern stehen holprige Zeiten bevor. Dennoch: DER AKTIONÄR bleibt optimistisch, was die weitere Entwicklung der deutschen Autoaktien anbelangt. Einer der großen Gewinner der Absatzkrise in Europa könnte VW sein.
Mit Material von dpa-AFX.
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