Der erste Lizenzdeal für Biofronteras Anwendung Ameluz ist unter Dach und Fach. Damit fließt auch das erste Geld eines Partners. Weitere Abkommen dürften in den kommenden Wochen folgen. Die Aktie bleibt hochinteressant.
So platzierte Biofrontera am Freitag durch eine kleine Kapitalerhöhung bei mehreren Investoren 500.000 Aktien und besserte damit seine Kasse mit knapp 1,5 Millionen Euro auf. Heute wiederum folgte bereits die nächste positive Nachricht. Die Leverkusener konnten einen ersten Vertriebspartner gewinnen: für Skandinavien.
Markteinführung spätestens im Oktober
Im Detail hat sich die Desitin Arzneimittel GmbH das exklusive Vertriebsrecht in Dänemark, Schweden und Norwegen gesichert, darüber hinaus ein bevorzugtes Verhandlungsrecht für Finnland. Biofrontera erhält im Gegenzug eine sofortige Abschlagszahlung und in Zukunft 35 Prozent der in den angesprochenen Ländern erzielten Nettoumsätze mit Ameluz. Der Marktstart in Skandinavien ist spätestens für Oktober anberaumt. Interessanter Punkt: Biofrontera tritt als Lieferant auf, Desistin wiederum hat sich zu gewissen Mindestumsätzen verpflichtet. Heißt im Klartext: Desistin muss eine bestimmte Menge abnehmen, wie auch immer der Verkaufserfolg von Ameluz aussehen wird. Biofrontera ist damit auf der sicheren Seite.
Weiterhin ein Kauf
DER AKTIONÄR rechnet mit weiteren Lizenzdeals in den kommenden Wochen und bleibt bei seiner Einschätzung, dass 2012 das Jahr des Durchbruchs für Biofrontera werden wird. An schwachen Tagen bleibt der Titel ein Kauf. Das Kursziel liegt zunächst bei 4,50 Euro.
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