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Bewegte Woche für Commerzbank und Deutsche Bank

Dominik Schertel

Die abgelaufene Handelswoche hielt für Aktionäre der Bankhäuser Commerzbank und Deutsche Bank einige Nachrichten bereit. Nach einem relativ guten Start in die Woche bescherte die EZB den DAX-Titeln am Donnerstag deutliche Abschläge, ehe Freitag Erholungsbewegungen einsetzten.

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Die Handelswoche begann für Commerzbank-Aktionäre ernüchternd. Gleich zwei Kurszielsenkungen gab es am Montag zu verdauen. So sehen die Experten der Schweizer Großbank UBS das neue Kursziel für den DAX-Wert bei 1,15 Euro und raten weiter zum Verkauf. Trotzdem ging das Papier mit einem Plus aus dem Handel. Auch am Dienstag konnten sich die Commerzbank-Aktien nach Zahlen mit knappen Gewinnen gegen die insgesamt schwache Tendenz bei europäischen Finanzwerten stemmen. Positive Impulse lieferte der Verkauf einer Tochter in der Ukraine.

Auf und nieder

Nach einem ruhigen Mittwoch folgte am Donnerstag der Paukenschlag. Die polnische Coba-Tochter BRE Bank konnte mit ihren Zahlen die Schätzungen übertreffen und der Commerzbank-Aktie Rückenwind verleihen. Allerdings währte der Höhenflug nur kurz. EZB-Chef Draghi sorgte am Nachmittag mit seiner Rede für einen Ausverkauf bei der Aktie. Aus einem Kursplus von 1,7 Prozent wurde ein Minus von sieben Prozent.

Der Deutschen Bank erging es am Donnerstag ähnlich. Auch das Papier des größten deutschen Bankhauses ging auf Tauchstation. Zu Wochenbeginn war der Titel noch gesucht, nachdem die Konzernleitung einen Stellenabbau bekannt gab.

Erholung zum Wochenausklang

Auf den Ausverkauf am Donnerstag folgte ein versöhnlicher Wochenausklang. Die Aktien der Commerzbank und Deutschen Bank gehörten am Freitag in einem sehr starken Marktumfeld zu den größten Gewinnern.

Die abgelaufene Handelswoche zeigt einmal mehr, dass sich die Papiere der beiden DAX-Konzerne aufgrund ihrer Volatilität derzeit nur für risikobereite Anleger eignen.

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