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Beiersdorf: "Harter Schlag" - geht der Short jetzt auf?

Andreas Deutsch

Nivea-Hersteller Beiersdorf droht Ungemach wegen der Insolvenz der Drogeriekette Schlecker. Noch-Beiersdorf-Chef Thomas-Bernd Quaas sprach von einem harten Schlag ins Kontor. Für Short-Spekulanten eine gute Chance.

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Quaas wollte auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz die Auswirkungen der Schlecker-Insolvenz auf das Geschäft von Beiersdorf nicht beziffern. Der Spiegel hatte vor Wochen berichtet, dass ein endgültiges Aus von Schlecker verheerende Auswirkungen auf Beiersdorf, Unilever, Henkel und Co hätte. Das Aus würde nicht nur Umsatzeinbußen bedeuten. Die Marktmacht der anderen drei großen Anbieter dm, Rossmann und Müller würde sich massiv verstärken. "Die würden uns nicht nur Preise und Konditionen diktieren, sondern ihre Eigenmarken stark ausbauen und damit gefährlich werden", hatte der Spiegel einen Manager zitiert. Schlecker hat in dieser Woche den Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Jede zweite Filiale soll geschlossen werden.

"Harte Zeiten"

Für Beiersdorf und die Branche ist die Schlecker-Insolvenz nicht das einzige Problem. In Südeuropa belastet die Staatsschuldenkrise - verbunden mit dramatischen Sparmaßnahmen - den Konsum drastisch. Unilever ("Dove") erwartet zudem in Westeuropa "harte Zeiten".

Konkurrenz mit mehr Fantasie

Auf Stefan Heidenreich, designierter Beiersdorf-Chef, wartet eine Menge Arbeit. Der 49-Jährige soll mit der Aktionärsversammlung am 26. April an die Konzernspitze rücken. Heidenreich muss erreichen, dass Beiersdorf in lukrativen Bereichen - wie dem Haarpflegemarkt - innovativer und konkurrenzfähiger wird. Hier punktet zum Beispiel Schwarzkopf von Henkel mit hochinteressanten Produktneuheiten, wie Schaum-Colorationen ohne beißendes Ammoniak.

Aktie kann geshortet werden

Bei Beiersdorf überwiegen nach Einschätzung des AKTIONÄR die Risiken klar die Chancen. Deswegen bietet sich ein Einstieg auf der Short-Seite mittels CFD an. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel nach wie vor bei 38 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 52 Euro gesetzt werden.

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