Dominik Schertel
Der TecDAX-Konzern Bechtle hat seine endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und dabei die vorläufigen Daten weitestgehend bestätigt. Zudem wurde von Unternehmensseite erneut auf die aussichtsreichen Wachstumschancen hingewiesen. Dennoch kommt die Aktie unter die Räder.
Der IT-Dienstleister hat seine endgültigen Geschäftszahlen präsentiert. Das ausgewiesene Zahlenwerk bestätigte weitestgehend die vorläufigen Zahlen. Der im TecDAX notierte Konzern erwirtschafte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,38 Milliarden Euro, was einem Rückgang um 3,6 Prozent entspricht. Das Vorsteuerergebnis liegt bei 43,7 Millionen Euro, nach 61,5 Millionen Euro im Vorjahr. "Das Geschäftsjahr ist dank eines starken Schlussquartals besser als erwartet ausgefallen. Der Bechtle-Konzern hat sich mit einem Umsatzminus von nur 3,6 Prozent im Vergleich zur allgemeinen Marktentwicklung in der Branche wacker geschlagen. Auch beim Ergebnis konnten wir den Abstand zum Vorjahr von Quartal zu Quartal verringern", zeigte sich Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher der Bechtle AG, zufrieden.
Gute Wachstumsaussichten
Die Konzernführung geht angesichts der verbesserten wirtschaftlichen Lage und Stärke von Bechtle aktuell davon aus, dass beide Geschäftssegmente in diesem Jahr wachsen werden und sich das Unternehmen erneut besser als die Branche entwickeln wird. Firmenlenker Olemotz sieht gute Chancen für eine spürbare Nachfragebelebung im zweiten Halbjahr. "Darüber hinaus gewährleistet die komfortable Finanzausstattung der Bechtle AG ausreichend Handlungsspielraum, um auch zukünftig organisch wie akquisitorisch zu wachsen", erklärt Olemotz weiter.
Dividende bleibt stabil
Des Ergebnisrückgangs auf Jahressicht zum Trotz will die Vorstandschaft Anlegern eine Dividende in Höhe von 0,60 Euro je Aktie ausschütten. Bei einem Kursniveau von 22,00 Euro ergibt sich eine Rendite von rund 2,7 Prozent. Die Ausschüttungsquote beläuft sich auf rund 40 Prozent.
Dabei bleiben

Das Bechtle-Papier tendiert nach endgültigen Zahlen zum Wochenausklang etwas schwächer und testet derzeit den seit Februar andauernden steilen Aufwärtstrend. DER AKTIONÄR bleibt vorerst bei seiner jüngsten Einschätzung. Das Kursziel liegt nach wie vor bei 24,00 Euro. Nach unten geben zunächst der bestehende Aufwärtstrend sowie eine Unterstützung bei 21,00 Euro Halt.