Frank Phillipps
Bayer hat gute Zahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Die Leverkusener kündigen weiteres Wachstum an und erhöhen die Prognose für das Gesamtjahr. Was bedeutet dies für die Aktie?
Bayer hat den Umsatz im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,3 Prozent auf 8,32 Milliarden gesteigert und lag mit diesem Wert leicht über den Prognosen der Analysten, die einen Umsatz von 8,31 Milliarden Euro erwartet hatten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 13,2 Prozent auf 1,918 Milliarden zu, Experten hatten mit 1,940 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,20 Euro je Aktie. Die Prognosen der Analysten hatten auf ein Plus von 1,17 Euro je Anteilschein gelautet.
Weiteres Wachstum angekündigt
"Bayer ist klar auf Kurs - und wir wollen in diesem Jahr wieder wachsen", erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen. Für das Gesamtjahr erwartet Bayer weiterhin einen Anstieg um mehr als fünf Prozent beim Umsatz. Aufgrund günstigerer Währungsverhältnisse erwarten die Leverkusener nun jedoch einen deutlicheren Anstieg beim Ergebnis. So wurde die Prognose für das EBITDA auf über sieben Milliarden Euro angehoben. Bisher hatte Bayer von „in Richtung sieben Milliarden" gesprochen. Beim Gewinn je Aktie erwartet der Pharma-Konzern nun ein Plus von 15 Prozent. Bislang hatte man lediglich einen Zuwachs von zehn Prozent erwartet.

Dabeibleiben
Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄRS gefolgt sind, liegen mit der Aktie fast 25 Prozent im Plus und sollten weiter dabeibleiben. Nach den guten Zahlen und der Anhebung der Prognosen bestätigt DER AKTIONÄR das Kursziel von 57,50 Euro. Ein Stoppkurs bei 45,50 Euro sichert ab.