BASF zu weiteren Übernahmen bereit
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF ist weiterhin dazu bereit, für sinnvolle Zukäufe auch tief in die Tasche zu greifen. Dies betonte Konzernchef Kurt Bock in einem am Wochenende veröffentlichten Interview erneut.
BASF will seine Vormachtstellung im Chemiegeschäft weiterhin halten - oder sogar ausbauen. Demnach ist der weltgrößte Chemiekonzern nach wie vor dazu bereit, für strategisch sinnvolle Übernahmen auch tiefer in die Tasche zu greifen. Konzernchef Kurt Bock erklärte im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Ja, es wird auch künftig Akquisitionen geben. Mit Zukäufen in der Größenordnung von drei bis fünf Milliarden Euro haben wir da ganz gute Erfahrungen gemacht." Das komplette Interview lesen Sie hier.
Gewinnziel bestätigt
Indes hat Bock das Gewinn- und Umsatzziel für das laufende Jahr bekräftigt. Aus heutiger Sicht gebe es keinen Grund, diese Ziele infrage zu stellen. Bock merkt zwar an, dass die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Asien zwar etwas unter dem Niveau der Vorjahre liegen dürfte, aber vor allem für China ist der BASF-Chef weiterhin zuversichtlich gestimmt. Das Land bleibe ein wichtiger Wachstumsmarkt.

Aktie bleibt ein klarer Kauf
BASF bleibt ein absolutes Basisinvestment im Chemiesektor. Mit einem KGV von 11 ist die Aktie des in attraktiven Wachstumsmärkten hervorragend positionierten Weltmarktführers immer noch günstig bewertet. Anleger sollten daher weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 55,00 Euro belassen werden.
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