BASF und die Deutsche Telekom im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Fuchs Kapitalanlagen sagt ganz einfach, die Aktie von BASF ist ganz einfach günstig bewertet. Das Zertifikatejournal tauscht bei einer Anlage in die Deutsche Telekom die hohe Dividendenrendite gegen eine wohl noch höhere Bonusrendite. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen erinnern an die in den vergangenen zehn Jahren von 0,70 auf 2,50 Euro je Aktie gestiegenen Ausschüttungen von BASF. Die Dividendenrendite belief sich damit stabil zwischen drei und vier Prozent. Aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeit des Chemiekonzerns engagieren sich Anleger indirekt in vielen verschiedenen Währungen. Der Vorstand erwartet, dass sich der Umsatz bis zum Jahr 2015 um 16 Prozent auf 85 Milliarden Euro und der Gewinn je Aktie um elf Prozent auf 7,50 Euro erhöhen. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres glichen die guten Geschäfte in den Sparten Landwirtschaft sowie Öl und Gas die Schwächen im Chemiegeschäft aus. Damit verlief das zweite Quartal vergleichbar dem ersten. In den ersten sechs Monaten 2012 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 40,1 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie sank um 24 Prozent auf 3,22 Euro. Die Gründe dafür waren gestiegene Rohstoffkosten sowie die Bilanzierung von Aufwendungen für den Konzernumbau und Wertminderungen für ein Ölfeld in Norwegen. Das KGV für das nächste Jahr beträgt 10 und die Dividendenrendite mehr als vier Prozent. Damit ist die Aktie fundamental preiswert. Anleger sollten die Aktie mit einem Kursziel von 71,87 Euro und einem Stopp-Loss bei 51,50 Euro kaufen.
Änderungen im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 200 Anteile am börsennotierten Fonds (ETF; WKN DBX 1MW) auf den Index MSCI World zu 26,02 Euro eingebucht und bei 22,18 Euro abgesichert.

Das Zertifikatejournal: Prozentual zweistellige Gewinne
Weil das Mobilfunkgeschäft in den USA und in Deutschland gut gelaufen ist, sind die Zahlen der Deutschen Telekom für das zweite Quartal des laufenden Jahres besser als von Analysten geschätzt. Der Vorstand möchte auch für das laufende Jahr mindestens 0,70 Euro je Aktie ausschütten, was einer Bruttorendite von etwa 7,5 Prozent entspräche. Die Experten des Zertifikatejournals erklären allerdings auch, der Konzern trete operativ auf der Stelle. Gleiches gilt für den Aktienkurs der sich auf Sicht von drei Jahren lediglich um etwa ein Prozent erhöht hat. Auch im Fünf-Jahres-Chart zeigt sich die schwache Entwicklung der Telekom-Notierung. Dort ist der längerfristige Abwärtstrend zu sehen. Kurzfristig ist allerdings eine technische Erholung zu erkennen, welche den Kurs bis an die Marke von zehn Euro führen kann. Längerfristig dürfte sich der Aktienkurs aber nur wenig bewegen. Mit Blick auf die Charttechnik und aufgrund der anzunehmenden Dividende ergibt sich für ein Bonus-Zertifikat eine ausgezeichnete Finanzierungsmasse. Anleger sollten das am 27. September 2013 fällige Bonus-Zertifikat (WKN VT4 9SV) der Bank Vontobel auf die Deutsche Telekom kaufen. Die Bank zahlt 10,50 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 6,773 Euro oder weniger sinkt. Diese Notierung ist noch zwölf Prozent niedriger als das Rekordtief bei 7,688 Euro. Die Rendite beträgt 11,9 Prozent beziehungsweise 10,6 Prozent auf ein Jahr gerechnet.
Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:
Im Derivate-Musterportfolio sind die 1.700 Long-Zertifikate (WKN BP2 6YQ) auf die Bechtle AG ebenso mit Verlust ausgestoppt worden wie die 2.600 Call-Optionsscheine (WKN DE0 E1X) auf Carl Zeiss Meditec. Die Verantwortlichen haben dafür 1.650 Call-Optionsscheine (WKN DE0 E1L) auf die Hannover Rückversicherung zu 1,04 Euro eingebucht und bei 0,75 Euro abgesichert.
Im Alpha-Turbo-Musterdepot sind die 2.700 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TYC) auf das Paar Axel Springer AG/DAX mit einem Verlust ausgestoppt worden. Damit ist die Spekulation auf eine bessere Wertentwicklung der Aktie im Vergleich zum Index gescheitert. Dafür haben die Verantwortlichen 2.000 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ4 ZWB) auf das Paar Lanxess/DAX zu 0,95 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 0,33 Euro gesetzt.
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