BASF enttäuscht nicht
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat die Erwartungen der Analysten nicht verfehlt. Die Ludwigshafener erzielten im zweiten Quartal einen Gewinn von 1,23 Milliarden Euro und rechnen zudem für das Gesamtjahr mit weiteren Rekorden.
Wie bereits erwartet worden war, hat der Chemieriese BASF hat im zweiten Quartal weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Mit einem Gewinnrückgang um 15,5 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro lag der DAX-Konzern aber in etwa im Rahmen der Analystenprognosen. Grund für das schwächere Ergebnis waren vor allem Steuereffekte (im Vorjahr hatte BASF wegen des Ölförderstopps in Libyen deutlich weniger Ertragssteuern zahlen müssen). Das operative Ergebnis kletterte indes um 11,3 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro, der Umsatz legte um 5,5 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Zur kompletten Unternehmensmeldung.
Prognose bekräftigt
Für das zweite Halbjahr rechnet BASF nun nicht mehr mit einer Belebung im Vergleich zu den ersten sechs Monaten. Der weltgrößte Chemieproduzent hält aber dennoch an seiner Gesamtjahresprognose fest. Konzernchef Kurt Bock erklärte: „Wir streben unverändert an, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem 2. Halbjahr 2011 zu steigern; eine Prognose, die vor allem durch die Wiederaufnahme unserer Ölproduktion in Libyen gestützt wird. Das Ergebnis in unserem Chemiegeschäft wird voraussichtlich unter dem Wert des Vorjahres liegen. Insgesamt erwarten wir nach wie vor, dass wir bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen, die Spitzenwerte von 2011 übertreffen werden."

Aktie bleibt attraktiv
BASF überzeugt weiterhin mit einer soliden Bilanz, einer starken Marktstellung und guten Perspektiven. Mit einem 2012er-KGV von 10 sind die Anteile des Weltmarktführers immer noch moderat bewertet, weshalb langfristig orientierte Anleger beim DAX-Titel zugreifen. Mutige Anleger können auch auf den Turbo-Call aus dem Hause UBS (WKN UB9 KVP) setzen, der sich derzeit auch im Derivate-Musterdepot des AKTIONÄR befindet.
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