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BASF an RWE-Teilen interessiert

Thorsten Küfner

BASF erwägt offenbar Unternehmensteile des Versorgers RWE zu übernehmen. Damit will der Ludwigshafener Chemieriese seine Öl- und Gastochter Wintershall stärken. Auch RWE würde ein derartiger Deal in die Karten spielen.

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BASF will seine Tochter Wintershall stärken. Hierzu erwägt der DAX-Konzern offenbar ein Gebot für Teile der RWE-Tochter Dea abzugeben. Konkret geht es nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg um Geschäftsbereiche in Norwegen und in der Nordsee. RWE versucht derzeit Unternehmenssparten im Volumen von elf Milliarden Euro zu verkaufen, um damit zum einen die Schulden zu reduzieren, zum anderen in neue Projekte für die Energiewende zu investieren. Informierten Kreisen zufolge sollen die Essener bereits die Deutsche Bank beauftragt haben, einen Teilverkauf von Dea vorzubereiten.

Positiver Deal - für beide

Sollte der Verkauf zustande kommen, hätte BASF die Tochter Wintershall weiter gestärkt und RWE wäre dem Ziel, elf Milliarden Euro durch Verkäufe zu erlösen wieder ein kleines Stück näher gekommen. DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung zu den beiden DAX-Titeln fest. RWE bleibt eine Halteposition (Kursziel: 35,00 Euro; Stoppkurs: 27,00 Euro). Die Aktien von BASF bleiben für langfristig orientierte Anleger ein klarer Kauf (Ziel: 90,00 Euro; Stopp 55,00 Euro).

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