BASF: War es das schon?
Die BASF-Aktie hat am Montag ein neues Allzeithoch markiert. Kurz darauf ging es allerdings wieder bergab. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob das Ende der Fahnenstange bereits erreicht ist oder ob die Aktie noch über Aufwärtspotenzial verfügt.
Die Handelswoche begann für BASF-Aktionäre fulminant: Neben der Meldung, dass die Übernahme von Pronova in trockenen Tüchern ist, erfreute der DAX-Titel mit einem Kursanstieg auf ein neues Allzeithoch. Anschließend ging es jedoch relativ rasch wieder bergab. Dabei fiel der Kurs auch wieder unter die charttechnisch bedeutende Marke von 73,40 Euro, wodurch sich die kurzfristigen Aussichten etwas eingetrübt haben. Sollten Anleger nun Gewinne mitnehmen oder lohnt es sich dabeizubleiben?
Analysten raten zum Kauf
Geht es nach Meinung der Analysten sollten Anleger weiterhin zugreifen beziehungsweise investiert bleiben. So bestätigten gestern die Deutsche Bank und Equinet ihre Kaufempfehlungen für den DAX-Titel. Das Kursziel von Equinet lautet dabei 79,00 Euro, die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bei 80,00 Euro.
Indes ist BASF weiterhin bestrebt, Umsatz und gewinnpotenzial weiter zu erhöhen. So will der Konzern mit seiner Pflanzenschutzsparte in Australien weiter expandieren. Zudem wollen die Ludwigshafener mit ihrem chinesischen Partner Sinopec in China eine Produktionsstätte errichten, um noch stärker vom anhaltend hohen Wachstum im Reich der Mitte zu profitieren.

Immer noch ein klarer Kauf
Der hervorragend aufgestellte Chemieweltmarktführer glänzt mit seiner soliden Bilanz und seinem breit diversifizierten Produktportfolio. Vor diesem Hintergrund ist die Qualitätsaktie mit einem KGV von 12 und einer Dividendenrendite von fast vier Prozent immer noch ein Kauf. Bestehende Positionen sollten bei 57,00 Euro abgesichert werden.
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