BASF: Société Générale senkt den Daumen
Die Société Générale hat die Aktie des Chemieriesen BASF erneut näher unter die Lupe genommen und kommt zu einem für die Aktionäre des DAX-Konzerns eher unerfreulichen Ergebnis: Sie reduziert das Kursziel um satte 20 Prozent.
Die Aktie von BASF ist für die Mehrheit der Analysten derzeit ein Kauf. So empfehlen aktuell 26 Experten den Einstieg, nur zwei raten dazu, sich von den DAX-Titeln zu trennen. 15 stufen den Chemiewert mit „Halten" ein. Dazu zählt auch die Société Générale. Sie hat zudem aber auch Kursziel von 69,00 auf 55,00 Euro deutlich gesenkt. Analyst Peter Clark erklärte, er habe wegen der schwächeren konjunkturellen Perspektiven sowie des niedrigeren Ölpreises seine Gewinnprognose für das laufende Jahr um acht Prozent. Er verwies zudem darauf, dass nun auch der Wachstumsmotor Asien ins Stottern geraten sei. Hingegen ist die HSBC für die BASF-Aktie wesentlich zuversichtlicher.
Ziel 73,00 Euro
Die HSBC stuft die Anteile von BASF weiterhin mit "Overweight" ein. Das Kursziel lautet nach wie vor 73,00 Euro. Analyst Geoff Haire erklärte, die eher schwache Nachfrage nach Chemieprodukten in den vergangenen Monaten habe ihn nicht überrascht. Der jüngste Rückgang der globalen Einkaufsmanagerindexe dämpfe aber Hoffnungen auf eine Erholung im zweiten Halbjahr. Er betont, dass vor allem die schwache Entwicklung in China die europäischen Branchevertreter belasten könnte.
Aktie bleibt ein Kauf
Der Weltmarktführer BASF glänzt weiterhin mit einer starken Marktstellung, einer soliden Bilanz und mittel- bis langfristigen sehr guten Perspektiven. Mit einem 2012er-KGV von 9 sind die Qualitätstitel derzeit günstig bewertet, weshalb sich weiterhin der Einstieg lohnt. Mutige Anleger können auch auf den Turbo-Call aus dem Hause UBS (WKN UB9 KVP) setzen, der sich derzeit auch im Derivate-Musterdepot des AKTIONÄR befindet.
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