BASF: Es läuft weiter rund
Trotz der Sorgen vieler Experten um die Konjunktur zeigt sich der weltgrößte Chemiekonzern BASF zuversichtlich. Die Ludwigshafener haben nun für einige Produkte sogar die Preise angehoben und prüfen nun auch den Bau einer weiteren Großanlage in China.
Während sich viele Experten Sorgen um die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt machen, bleibt der weltgrößte Chemiekonzern BASF gelassen. Das Unternehmen hat nun sogar seine Preise für Ethanolamine in Europa angehoben - kein Zeichen dafür, dass die Ludwigshafener mit einem baldigen Nachfrageinbruch rechnen. Zudem prüft der DAX-Konzern zusammen mit dem chinesischen Konkurrenten Sinopec den Bau einer weiteren Großanlage zur Produktion von Isononanol in China. Bis Ende des Jahres soll eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen sein. Isononanol wird für die Herstellung der nächsten Generation von Weichmachern benötigt, die etwa in der Automobilindustrie und im Bauwesen genutzt werden und deren Bedarf in China stetig steigt.

Aktie bleibt ein Kauf
BASF überzeugt weiterhin mit einer soliden Bilanz, einer starken Marktstellung und guten Perspektiven. Mit einem 2012er-KGV von 10 sind die Anteile des Weltmarktführers immer noch moderat bewertet, weshalb langfristig orientierte Anleger beim DAX-Titel zugreifen. Mutige Anleger können auch auf den Turbo-Call aus dem Hause UBS (WKN UB9 KVP) setzen, der sich derzeit auch im Derivate-Musterdepot des AKTIONÄR befindet.
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