BASF: 73 oder 55 Euro?
Die sich eintrübenden Konjunkturperspektiven führen dazu, dass mittlerweile einige Analysten skeptischer für die BASF-Aktie gestimmt sind. So hat etwa die Societe Generale die Gewinnprognose und das Kursziel für den DAX-Wert gesenkt.
Die Societe Generale hatte die Aktie von BASF kürzlich näher unter die Lupe genommen. Dabei hatte Analyst Peter Clark aufgrund der schwächeren wirtschaftlichen Aussichten und des niedrigeren Ölpreises seine Schätzungen für den Gewinn um acht Prozent verringert. Er merkte an, dass mittlerweile auch der Wachstumsmotor Asien ins Stottern geraten ist. Das Kursziel hat er nun von 69,00 auf 55,00 Euro gesenkt, die Einstufung lautet weiterhin "Hold". Hingegen ist die Deutsche Bank nach wie vor optimistisch.
Aktie bleibt ein Top-Pick
Deutsche-Bank-Analyst Martin Dunwoodie rät nach wie vor zum Kauf der Anteile von BASF. Das Kursziel wurde bei 73,00 Euro belassen. Er betonte, dass die Geschäftszahlen vieler Chemiekonzerne zwar nicht im Desaster enden, jedoch dürfte es für viele Unternehmen im aktuellen Konjunkturumfeld schwerer werden, ihren Gewinn zu steigern. Aufgrund niedriger Zinsen und starker Bilanzen in der Branche könnte es in den kommenden Monaten vermehrt zu Übernahmen und Fusionen kommen. Dunwoodies "Top Picks" im Chemiesektor sind derzeit BASF, Linde, Lanxess, Syngenta und Croda.

Aktie bleibt ein Kauf
BASF glänzt weiterhin mit einer starken Marktstellung, einer soliden Bilanz und mittel- bis langfristigen sehr guten Perspektiven. Mit einem 2012er-KGV von 9 sind die Qualitätstitel derzeit günstig bewertet, weshalb sich weiterhin der Einstieg lohnt. Mutige Anleger können auch auf den Turbo-Call aus dem Hause UBS (WKN UB9 KVP) setzen, der sich derzeit auch im Derivate-Musterdepot des AKTIONÄR befindet.
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