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Axel Springer setzt auf den iKIOSK

Jochen Kauper

Axel Springer profitiert vom boomenden Internetgeschäft. Die digitalen Medien haben die Geschäfte zuletzt weiter beflügelt. Jetzt setzt der Springer-Konzern auf den iKIOSK. Der Aufwärtstrend der Aktie ist intakt.

Erstmals bietet Axel Springers iKIOSK-Anwendung für Tablets auch Titel von Drittverlagen im Einzelkauf und im Abo. Zusammen mit den eigenen Zeitungen und Zeitschriften stellt Axel Springer künftig rund 100 verschiedene Titel innerhalb einer Anwendung auf dem iPad zur Verfügung. Darunter fallen zum Beispiel die digitalen Ausgaben von Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, taz, oder die Wirtschaftswoche.

Springer setzt auf digitale Medien

Mit dem iKIOSK will der Springer-Konzern seine kostenpflichtigen, digitalen Inhalte weiter voran treiben. Axel Springer profitiert wie kaum ein anderer deutscher Medienkonzern vom boomenden Internetgeschäft. Die digitalen Medien haben zuletzt das Geschäft stark beflügelt. Zuletzt profitierte der Springer-Konzern vornehmlich von der guten Entwicklung der Inhalte-Portale, Online-Marktplätze und der Online-Vermarktung. "Unsere digitalen Medien wachsen unverändert dynamisch", so Vorstand Döpfner.

Cash Cow

Hervorzuheben ist allerdings auch die Entwicklung bei den inländischen Zeitungen und Zeitschriften: „Vor allem unsere starken deutschen Print-Marken profitierten im dritten Quartal von einer gegenüber dem Vorjahresquartal stabilen Nachfrage der Werbekunden und von Preiserhöhungen bei wichtigen Titeln. Besonders erfreulich entwickelten sich unsere inländischen Zeitschriften, die beweisen, dass man im Printgeschäft nach wie vor die Profitabilität steigern kann", so das Fazit des Konzernlenkers.

Boom wird anhalten

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass sich die Zahl der Tablet-PCs in Deutschland derzeit von rund 2,5 Millionen in drei Jahren auf zehn Millionen vervierfachen wird. Für Axel Springer wäre das ein lukratives Geschäft.

The Trend is...

Axel Springer-Vorstand Döpfner hat frühzeitig den Trend hin zu Neuen Medien frühzeitig eingeschlagen. Die Digitalisierungsstrategie trägt bereits erste Früchte.  Die Hebelwirkung ist enorm, hat der Konzern im Bereich „Digital" doch eine weitaus günstigerer Kostenstruktur als im „Printbereich". Die Gewinne sollten also in den nächsten Jahren gut zulegen. Bei rund 24 Euro hat die Aktie einen Boden gebildet. Von da an ging es kontinuierlich aufwärts bis zuletzt sogar 34,00 Euro. Der Aufwärtstrend ist intakt. Halten und an schwachen Tagen zukaufen.

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