Axel Springer: HSBC senkt Kursziel
Die Aktie von Axel Springer steht am Montag unter Druck. Die Analysten der HSBC haben das Kursziel für das Papier des Medienkonzerns drastisch nach unten revidiert. Und zwar von 44 auf 30 Euro. Wie sollten Anleger reagieren?
Eines vorab: Der Axel Springer Konzern surft wie kein zweiter auf der digitalen Welle. Der Unternehmensbereich entwickelt sich mehr und mehr zur tragenden Säule des Konzerns. Die Margen sind üppig. Durch die Zuwächse in diesem Unternehmensbereich werden die Rückgänge im Bereich der Printmedien mehr als ausgeglichen.
Nackenschlag
Die Experten der HSBC sehen das derzeit anders. Nicht anders ist es zu verstehen, dass die Analysten das Kursziel für die Axel Springer-Aktie von 44 auch 30 Euro senken. Immerhin eine Reduzierung von über 30 Prozent.
Augen auf
Springer-Vorstand Mathias Döpfner dagegen hält an seinem Konzept fest. Er baut den Bereich der digitalen Medien weiter aus. Zuletzt hat der Konzern gemeinsam mit dem US-Investor General Atlantic das Städteportal meinestadt.de gekauft. Anfang März 2012 hatten Axel Springer und der Investor General Atlantic die Axel Springer Digital Classifieds GmbH gegründet. Diese betreibt unter anderem die Online-Jobbörse StepStone sowie die Immobilienportale SeLoger und Immonet. In Indien ist Springer bereits eine Partnerschaft eingegangen - mit der India Today Group für die „Auto-Bild". Zudem ist der Konzern am Auto-Internetportal „Carwale" in Mumbai beteiligt.

Aktie mit Potenzial
Auch wenn HSBC die Axel Springer-Aktie auf „Untergewichten" abgestuft hat. DER AKTIONÄR bleibt weiter von Döpfners' Strategie überzeugt. Im Bereich von 31,50 und 34,00 Euro trifft das Papier auf mehrere Unterstützungen. Anleger bleiben weiterhin investiert. Das Papier hat durchaus Potenzial bis 40 Euro. Ein Stopp bei 28 Euro sichert ab.
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