Axel Springer: Digitaler Höhenflug
Der Axel Springer Verlag sorgt weiter für Furore. Dank der wachsenden Ertragskraft der digitalen Medien steigerte der Konzern Umsatz und Ertrag deutlich. Die Aktie hat Potenzial.
Axel Springer sorgt einmal mehr für Furore. Der Medienkonzern ist hervorragend in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Dank dem Boom der digitalen Medien konnte der von Mathias Döpfner gesteuerte Medienkonzern bei Umsatz und Gewinn erneut deutlich zulegen.
Starke Zahlen
Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal um 7,1 Prozent auf 789,0 Millionen Euro zu. . Durch das dynamische Wachstum der digitalen Medien konnte der Springer Verlag einen spürbaren Umsatzrückgang bei den internationalen Printmedien kompensieren. Das EBITDA verbesserte sich um 7,5 Prozent auf 136,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Rendite betrug wie im Vorjahr 17,3 Prozent. "Im ersten Quartal knüpften wir nahtlos an die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung des Rekordjahres 2011 an. Mittlerweile stammen bereits mehr als die Hälfte der gesamten Werbeerlöse und ein Drittel des operativen Ergebnisses von Axel Springer aus dem digitalen Geschäft", so Vorstand Mathias Döpfner.
Alles auf digital
In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres trieb der Springer-Konzern seine Digitalisierungsstrategie unter anderem durch den Erwerb des britischen Online-Recruiting-Unternehmens Totaljobs.com voran. Unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kommt, rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 unverändert mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich. Der Vorstand geht davon aus, dass steigende Erlöse bei den digitalen Medien leicht rückläufige Erlöse im Printgeschäft mehr als ausgleichen werden.

Axel bleibt en Vogue
Die guten Zahlen sollten der Axel Springer-Aktie bei der nächsten Aufwärtsbewegung im DAX wieder neuen Schub verleihen. Zudem lockt das Papier mit einer Dividendenrendite von fast fünf Prozent. Investierte Anleger bleiben weiter dabei. Kursziel: 40,00 Euro
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