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Augusta Technologie: Facelifting zahlt sich aus

Jochen Kauper

Die Buy-and-Build-Strategie von Amnon Harman geht auf. Augusta Technologie verzeichnet hohe Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Für die nächsten Jahre bleibt der Vorstand optimistisch. Die Aktie hat Potenzial.

Augusta-Vorstand Anmon Harman hat mit seiner Gesellschaft in den nächsten Jahren viel vor. Zu weit will sich der Unternehmenslenker allerdings nicht aus dem Fenster lehnen. Die Konjunktur steht derzeit noch auf wackligen Beinen, und Harman will seine Versprechen zu hundert Prozent erfüllen. Deshalb will er nicht zu viel Euphorie versprühen.

Fokus auf „Vision"

Zuletzt hat Harman das Unternehmen etwa umgebaut. Der Bereich „Sensors" wurde verkauft.  Harman will Augusta zu einem reinen Technikunternehmen machen. Der Fokus der Firma liegt nun ganz auf dem Bereich „Vision". Die letzten Zukäufe LMI und VDS Vosskühler im Bereich Vision wurden erfolgreich integriert. Nicht nur deshalb steuert Augusta auf ein gutes Ergebnis für 2011 zu. Bereits nach neuen Monaten verzeichnete das Unternehmen Umsätze in Höhe von 75,8 Millionen Euro. Ein Plus von 39,3 Prozent. Das EBIT stieg auf 9,78 Millionen Euro - ein Plus von 41,7 Prozent.

Rosige Zukunftsaussichten

„Durch Akquisitionen stellen wir bei Umsatz und Ergebnis überdurchschnittliches Wachstum sicher - nicht nur im Geschäftsjahr 2011", gibt sich der Vorstand auf für die Folgejahre optimistisch. Und, Harman stellt auch weitere Zukäufe in Aussicht gestellt. „Diese werden im Traffic oder Security-Bereich vorgenommen. Umsatzmäßig sollten diese einen Beitrag von 20 bis 50 Millionen Euro liefern", so Harman gegenüber dem AKTIONÄR.

Schöner Trend

Der Akquisitionshunger der Augusta-Vorstandschaft ist noch lange nicht gestillt. Cosmin Filker von GBC Research hält an der Kaufempfehlung für Augusta fest. Das Kursziel lautet 24,50 Euro. Auch DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung für die Augusta-Aktie. Die Aktie schickt sich an, den langfristigen Aufwärtstrend fortzusetzen.

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